Elfchen-Salon

Hier ist Raum für gemeinsame unkommentierte Textfolgen
cali
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Beitragvon cali » 28.09.2006, 22:35

Hallo an alle Schreibfreudigen!

Freue mich über rege Beteiligung. :-)


Elfchen:
Definition: Elf Wörter wie folgt verteilt:
Erste Zeile: In einem Wort (ein Gedanke, ein Gegenstand, eine Farbe, ein Geruch o.ä.)
Zweite Zeile: In zwei Wörtern (was macht das Wort aus Zeile 1)
Dritte Zeile: In drei Wörtern (wo oder wie ist das Wort aus Zeile 1)
Vierte Zeile: In vier Wörtern (was meinst du?)
Fünfte Zeile: Ein Wort (Fazit: was kommt dabei heraus)


Bitte immer mit dem letzten Wort des Vorgängers beginnen.
Zuletzt geändert von cali am 05.10.2006, 23:02, insgesamt 3-mal geändert.

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Ylvi
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Beitragvon Ylvi » 14.10.2017, 13:20

reise
mit eckigen
herzen haben wir
den l.unsinn perfekt eingekastelt
illusionisten
Das ist das Schöne an der Sprache, dass ein Wort schöner und wahrer sein kann als das, was es beschreibt. (Meir Shalev)

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birke
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Beitragvon birke » 14.10.2017, 20:50

.

illusionisten.
als wäre
sie ein musikinstrument:
die illusion, ihre töne
blaudunst

.
tu etwas mond an das, was du schreibst. (jules renard)

https://versspruenge.wordpress.com/

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Ylvi
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Beitragvon Ylvi » 15.10.2017, 08:06

blaudunst
grauhunzt grünschlunzt
du färbst erinnerungen
am liebsten in rosa
tutu
Das ist das Schöne an der Sprache, dass ein Wort schöner und wahrer sein kann als das, was es beschreibt. (Meir Shalev)

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Niko
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Beitragvon Niko » 21.10.2017, 00:19

tutu
tu du
die mukuh zu
ruh nur zu schuh
schuppdabbiduwaaaa
.Ein Gedicht auf dem Hintergrund der Biographie des Autors zu interpretieren ist so, als würde man einem schwimmenden Schiff das Wasser nehmen. (NJK)


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birke
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Beitragvon birke » 21.10.2017, 23:27

.

schuppdabbiduwaaaa
wie du
tanzt, aus dem
takt gerätst, oh diese
musik!

.
tu etwas mond an das, was du schreibst. (jules renard)

https://versspruenge.wordpress.com/

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Niko
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Beitragvon Niko » 22.10.2017, 00:11

musik
man hört
und versteht doch
was nicht hörbar ist
sich
.Ein Gedicht auf dem Hintergrund der Biographie des Autors zu interpretieren ist so, als würde man einem schwimmenden Schiff das Wasser nehmen. (NJK)


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birke
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Beitragvon birke » 22.10.2017, 12:27

.

sich
sicher wähnen
im obersten gesang
der schwäne der adler
durchbrennen

.
tu etwas mond an das, was du schreibst. (jules renard)

https://versspruenge.wordpress.com/

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Niko
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Beitragvon Niko » 22.10.2017, 15:00

durchbrennen
will ich
entweder mit dir
oder wenigstens mit mir
aufglűhen
.Ein Gedicht auf dem Hintergrund der Biographie des Autors zu interpretieren ist so, als würde man einem schwimmenden Schiff das Wasser nehmen. (NJK)


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birke
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Beitragvon birke » 22.10.2017, 16:04

.
aufglühen
im gesang
mit dir und
dem meer, dem vulkan
tanzen!

.
tu etwas mond an das, was du schreibst. (jules renard)

https://versspruenge.wordpress.com/

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Niko
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Beitragvon Niko » 22.10.2017, 20:32

tanzen
um wortnoten
auf allen tischen
und um mich herum
strahlkraft
.Ein Gedicht auf dem Hintergrund der Biographie des Autors zu interpretieren ist so, als würde man einem schwimmenden Schiff das Wasser nehmen. (NJK)


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Ylvi
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Beitragvon Ylvi » 03.11.2017, 19:16

stahlkraft
der klang
errötender gesichter . das
glüht zusammen & blüht gedichte
rauchen
Das ist das Schöne an der Sprache, dass ein Wort schöner und wahrer sein kann als das, was es beschreibt. (Meir Shalev)

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Amanita
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Beitragvon Amanita » 03.11.2017, 20:07

rauchen
uns schlote
mahnungen zum himmel:
wir sollen sie stilllegen
auskühlen

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Ylvi
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Beitragvon Ylvi » 03.11.2017, 22:25

auskühlen
wühlen wir
noch ein bisschen
tiefer in den wunden
wundern
Das ist das Schöne an der Sprache, dass ein Wort schöner und wahrer sein kann als das, was es beschreibt. (Meir Shalev)

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Niko
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Beitragvon Niko » 03.11.2017, 22:53

wundern
bleibt versagt
sie zu begründen
wunder bleiben in uns
verborgen
.Ein Gedicht auf dem Hintergrund der Biographie des Autors zu interpretieren ist so, als würde man einem schwimmenden Schiff das Wasser nehmen. (NJK)


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