Elfchen-Salon

Hier ist Raum für gemeinsame unkommentierte Textfolgen
cali
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Beitragvon cali » 28.09.2006, 22:35

Hallo an alle Schreibfreudigen!

Freue mich über rege Beteiligung. :-)


Elfchen:
Definition: Elf Wörter wie folgt verteilt:
Erste Zeile: In einem Wort (ein Gedanke, ein Gegenstand, eine Farbe, ein Geruch o.ä.)
Zweite Zeile: In zwei Wörtern (was macht das Wort aus Zeile 1)
Dritte Zeile: In drei Wörtern (wo oder wie ist das Wort aus Zeile 1)
Vierte Zeile: In vier Wörtern (was meinst du?)
Fünfte Zeile: Ein Wort (Fazit: was kommt dabei heraus)


Bitte immer mit dem letzten Wort des Vorgängers beginnen.
Zuletzt geändert von cali am 05.10.2006, 23:02, insgesamt 3-mal geändert.

Nifl
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Beitragvon Nifl » 04.11.2017, 15:22

verborgen
bleibt ihm
Kaugummi auf Asphalt
guck in die Luft
Lordose
"Das bin ich. Ich bin Polygonum Polymorphum" (Wolfgang Oehme)

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Amanita
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Beitragvon Amanita » 04.11.2017, 17:26

Lordose
musste ich
erst einmal googeln:
wir haben sie alle –
wirklich

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Ylvi
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Beitragvon Ylvi » 04.11.2017, 17:51

wirklich
oh lord
won't you ... nope
da nützt alles singen
vernixt
Das ist das Schöne an der Sprache, dass ein Wort schöner und wahrer sein kann als das, was es beschreibt. (Meir Shalev)

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Amanita
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Beitragvon Amanita » 04.11.2017, 18:00

vernixt
und vernöckt!
verfroscht, verkrötet, verfischt
und verpfuscht. versumpft und
verschwommen.

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Ylvi
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Beitragvon Ylvi » 04.11.2017, 20:38

verschwommen
erklommen wir
höhen und tiefen
klar war nur: dass
acherzählmirwas
Das ist das Schöne an der Sprache, dass ein Wort schöner und wahrer sein kann als das, was es beschreibt. (Meir Shalev)

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Amanita
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Beitragvon Amanita » 04.11.2017, 20:53

acherzählmirwas ...
ich liege
krank im sessel
der tee schmeckt so
fad –

Nifl
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Beitragvon Nifl » 07.11.2017, 19:10

fade
Stiche leiten
Nadelkissen zur Entspannung
eine steckt im Kopf
verbunden
"Das bin ich. Ich bin Polygonum Polymorphum" (Wolfgang Oehme)

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Ylvi
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Beitragvon Ylvi » 07.11.2017, 20:01

verbunden
keiner reißt
den mull herunter
du siehst das rot
durchschimmern
Das ist das Schöne an der Sprache, dass ein Wort schöner und wahrer sein kann als das, was es beschreibt. (Meir Shalev)

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birke
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Beitragvon birke » 07.11.2017, 23:17

.

durchschimmert
dein auge
von dunklem licht
wie das meer wogt
gezeitenspieler

.
tu etwas mond an das, was du schreibst. (jules renard)

https://versspruenge.wordpress.com/

Nifl
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Beitragvon Nifl » 08.11.2017, 12:19

Gezeitenspieler
zupfen Noten
mischen sich Farbtöne
riechen an alten Verbänden
blechtrommeln
"Das bin ich. Ich bin Polygonum Polymorphum" (Wolfgang Oehme)

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Ylvi
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Beitragvon Ylvi » 08.11.2017, 19:59

blechtrommeln
wie ein
rohrspatz moorsatz torschatz
und über unseren köpfen
mistelzweigerei
Das ist das Schöne an der Sprache, dass ein Wort schöner und wahrer sein kann als das, was es beschreibt. (Meir Shalev)

Nifl
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Beitragvon Nifl » 09.11.2017, 13:54

Mistelzweigerei
rot münden
Speere fallen
in Zeitlupen weich
sich ihr vergeben
getroffen auf dem Schattenriss
mit weißen Beeren weilen
beginnlos
"Das bin ich. Ich bin Polygonum Polymorphum" (Wolfgang Oehme)

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Ylvi
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Beitragvon Ylvi » 09.11.2017, 19:49

beginnlos
sinnlos lotsen
sie die flugzeuge
im kreis verhängen sie
flugverbote
dabei seine
hände auf ihren
hüften ein klopfendes tuckern
motorenmetapher
Das ist das Schöne an der Sprache, dass ein Wort schöner und wahrer sein kann als das, was es beschreibt. (Meir Shalev)

Nifl
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Beitragvon Nifl » 10.11.2017, 11:07

Motorenmetapher
unrund träumen
sich verschlafen
Niederhalter drücken an
Stößeltassen klackern hell
sie verstellen ihren Einlass
dann hinter der Krümmung
kommen
"Das bin ich. Ich bin Polygonum Polymorphum" (Wolfgang Oehme)


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