vermessen

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Anonymus
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Beitragvon Anonymus » 26.12.2013, 22:44

vermessen

der weiße wahrsager so:
du hast‘s im blut
(und zieht die einmalhandschuhe
rückwärts von den unangenehmen händen).
mit sicherheit wirst du alt,
näselt er und
quasselt lang über deine werte.
jedesmal wiegt er dich
und vermisst dich.

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Klimperer
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Beitragvon Klimperer » 28.12.2013, 11:17

Ein interessantes Gedicht.
Der Titel könnte im doppelten Sinn verstanden werden, wahrscheinlich eher als Anmaßung, Überheblichkeit.
So wie das Adjektiv vor dem Wahrsager. Die Farbe weist auf einen Jünger des Galen hin.
Das "dich" des letzten Verses könnte oder sollte man als "sich" lesen.

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Niko
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Beitragvon Niko » 28.12.2013, 17:29

Mir gefällt vor allem das spiel mit dem vermessen - vermisst, die insgesamt mindestens drei verschiedene inhslte in sich bergen.ansondten schwingt viel im text, bleibt aber im vagen. Und irgendwie mag ich das.

Liebe grüße - Niko
.Ein Gedicht auf dem Hintergrund der Biographie des Autors zu interpretieren ist so, als würde man einem schwimmenden Schiff das Wasser nehmen. (NJK)


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