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Anonymus
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Beitragvon Anonymus » 12.07.2014, 12:14

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Zuletzt geändert von Anonymus am 13.07.2014, 14:39, insgesamt 3-mal geändert.

Anonymus
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Beitragvon Anonymus » 13.07.2014, 14:02

Hallo Nifl, hab Dank für deine Bemerkungen.

Wenn ich im Haus bin und durch die Vorhänge sehe, dann sehe ich die Sonne doch dahinter?

Das Muster brauche ich übrigens, während die letzte Stelle, die du bemerkst, tatsächlich redundant ist. Das war mir aber klar. Ich wollte so was wie :pfeifen: , also eine Art (sich-selbst-)Hinhalten. Der Übergang wäre mir sonst zu abrupt. Was könnte man denn als Ersatz nehmen? Ich bitte sehr um Vorschläge...

Anonymus
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Beitragvon Anonymus » 13.07.2014, 14:38

Doch, ja, es kann auch weg. Danke für die Anregung, Nifl.

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Lyrillies
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Beitragvon Lyrillies » 15.07.2014, 17:18

Wenn die Sternchen und Streifen nicht währen würde ich ja sofort an Israel denken, es passt so schön: das Sommerhaus als ein temporärer Aufenthaltsort, einer wo man hingeht wenn gutes Wetter ist, wo man Freizeit verbringt - und Israel als Touristenland, mit Tel Aviv als einem der beliebtesten Reiseziele der letzten Jahre, jedenfalls im Sommer. Die Fliegen, der besonders reine Himmel, die Kriegsvorhersage.
Aber Sternchen und Streifen, das schreit nach USA.

Mir gefällt Bauch übrigens auch besser, obwohl ich Grönemeyer nicht mag.
"Das Andenken an das zu Denkende ist der Quellgrund des Dichtens." -M. Heidegger

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pjesma
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Beitragvon pjesma » 10.03.2016, 09:20

na ja, ich krieg von den gedanken an krieg keine "flugzeuge im bauch"...jetzt ohne andere kommentare groß zu lesen. durcheinander schöne worte. verbesserungswürdig...hm?
...and all of that jiving around.

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Zefira
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Beitragvon Zefira » 10.03.2016, 10:18

Meine 2 cents: Vielleicht liegt es daran, dass ich Grönemeyer auch nicht mag, aber in meinen Augen hat er keinen Alleinanspruch auf das Bild der "Flugzeuge im Bauch". Vor allem, weil es in dem Gedicht hier wesentlich passender und stimmiger ist als in Grönemeyers Lied.

Bauch durch Leib ersetzen geht für mich gar nicht - aber das ist ein sehr persönliches Empfinden; "Leib" ist konvex, "Bauch" ist (für mich!) konkav, empfangend, quasi einwärts gedrückt. Bei in den Bauch rasenden Flugzeugen sehe ich ein gewaltsames, explosives Eindringen. Wären, wie bei Grönemeyer, die Flugzeuge im Bauch, dann könnte man vielleicht ebensogut Leib sagen - aber wenn sie hineinrasen, sollte es Bauch sein und nicht Leib - aber das hängt, wie gesagt, mit der Geste zusammen, die das Wort "Bauch" für mich persönlich ausübt.

Sonnigen Gruß,
Zefira
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Beitragvon birke » 10.03.2016, 10:58

zweifelsohne ist die letzte zeile ein starkes bild, und zwar genau so, wie sie da steht; ja, bauch ist besser, weil noch konkreter und schließlich geht es auch um das gefühl im bauch, das bauchgefühl.
allerdings ist bei mir (immer noch) unweigerlich die assoziation zu grönemeyers lied da und die passt eben für mich überhaupt nicht zum text. (es sei denn, das lyr-ich hat es auf den nachbarn abgesehen, aber das ist wohl nicht gemeint hier ;))
aber vielleicht geht es ja auch mir nur so mit der assoziation.
(wäre es mein text, würde ich vielleicht darüber nachdenken, die "flugzeuge" zu ersetzen.)
soweit mein senf noch mal dazu :)

ps - ich mag grönemeyer übrigens. er hat zum teil sehr poetische texte.
tu etwas mond an das, was du schreibst. (jules renard)

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Beitragvon Zefira » 10.03.2016, 11:28

Ich mochte ihn auch mal, habe sogar zwei LP von ihm (ja, LP), aber mein Musikgeschmack hat sich in den letzten zehn Jahren sehr geändert, die Texte gefallen schon manchmal, aber nicht die Art wie er singt.
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Beitragvon pjesma » 10.03.2016, 20:42

er singt etwas ähm. konvex, zefi ;-)
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Beitragvon Zefira » 10.03.2016, 21:18

Wir nennen ihn "Grölemeyer". Aber wie gesagt, ich mochte das echt mal gern ...
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Beitragvon Pjotr » 10.03.2016, 23:54

"Grölemeyer" :-) Bei dem war ich in den 80ern mal Bühnenaufbauer und -schützer. Ich hatte da ein eher intellektuelles, poesie-interessiertes Publikum erwartet --. Was ich da sah, waren dann tausende kreischender Mädels, nassgeschwitzt, aufgelöst in höchster Euphorie. Ja ... dennoch, die Mädels wirkten schon gebildet, gut situiert, intellektuell, offenbar literarisch anregbar. Aber dass auch diese ausgesuchte Bildungsschicht kreischt und ausflippt, wie auf einem Boygroup-Gig, das hatte mich sehr überrascht. Manche mussten wir sogar rausziehen, weil sie es nicht mehr aushielten ... So stark kann Lyrik sein ...

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Beitragvon Zefira » 11.03.2016, 00:04

Könnte durchaus sein, dass ich mal in den 80ern auf einem seiner Konzerte war. Hihi, da hätten wir uns begegnen können ...
Ein "Mädel" war ich allerdings schon damals nicht mehr. Mir fällt gerade ein, dass ich einmal, in den letzte Jahren der 80er vermutlich, nach einem Simple Minds-Konzert (damals waren die noch gut) einen Hörsturz hatte. Nach ein paar Tagen gab es sich wieder. Seit drei Jahren habe ich jetzt aber Tinnitus, und zwar immer stärker. Gerade heute ist es ganz schlimm. Die Konzerte der 80er waren wohl der Anfang vom Ende.

Manchmal könnte ich narrisch werden, es klingt, als hätte ich eine Motorsense im Ohr.
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Beitragvon Pjotr » 11.03.2016, 00:11

Hab nachgeforscht ... das war Sommer 1986. Da war er gerade 30.


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