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von Quoth
15.08.2018, 11:29
Forum: Lit|blog
Thema: Aphorismen von Jules Renard, kommentiert
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Jules Renard hat geschrieben: Der Wind, der es versteht, die Seiten umzublättern, und doch nicht lesen kann. (1901)

Wer weiß? Vielleicht liest er nur schneller ...
von Quoth
15.08.2018, 08:33
Forum: Prosa
Thema: Ein einfacher Mann
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Ich mir auch nicht, Birke. Deshalb hab ich's gestrichen!
Vielen Dank für das "gut gelungen"!
von Quoth
14.08.2018, 08:49
Forum: Prosa
Thema: Ein einfacher Mann
Antworten: 2
Zugriffe: 46
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Ein einfacher Mann

Er überlegte, ob er den Socken wegwerfen sollte, oder war der noch zu retten? Das einzig Brauchbare, dachte er, was er beim Bund gelernt hatte, war Sockenstopfen. Er wühlte aus Mildreds lange nicht geöffneter Nähschublade eine Nadel mit hinreichend großem Öhr hervor (sie steckte in ihrem gehäkelten ...
von Quoth
13.08.2018, 12:11
Forum: Lit|blog
Thema: Aphorismen von Jules Renard, kommentiert
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Dass Nacktheit das schönste Kleid ist für Frauen wie Männer, darf man in Frage stellen nach einem Besuch des Nacktbadestrands. Sie ist vielleicht das ehrlichste Kleid - denn Textilien dienen ja auch immer der Verhüllung oder Bändigung des Unschönen ... Gut erinnere ich mich noch an die Werbung für d...
von Quoth
12.08.2018, 19:59
Forum: Lyrik
Thema: suchende
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Solch einen Sachverhalt lese ich aber aus dem Gedicht nicht. Man kann dies doch aber zur Erklärung einfach heranziehen! Es ist ein Vorurteil, dass alle Reichen zum Protz neigen. Oft haben sie sogar, man höre und staune, Geschmack! Warum soll die reiche Poetin sich nicht in einer Hütte viel wohler f...
von Quoth
12.08.2018, 12:56
Forum: Lyrik
Thema: suchende
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Wenn sie reich ist, was für eine Rolle spielt dann die Hütte? Und wenn sie reich an Worten ist, warum sucht sie dann das eine Wort? Ich kenne einen reichen Schweizer, der einen alten VW Käfer fährt. Er findet das schöner, feiner, ironischer - und er liebt es natürlich, falsch eingeschätzt zu werden...
von Quoth
12.08.2018, 09:12
Forum: Lyrik
Thema: suchende
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Mich stört es weniger. Muss eine Poetin arm sein wie der arme Poet von Spitzweg? Ich glaube, hierauf ist das eine Antwort. Außerdem kann man nicht nur reich an Geld sein. Sondern z.B. auch reich an Worten.
von Quoth
12.08.2018, 08:13
Forum: Lit|blog
Thema: Aphorismen von Jules Renard, kommentiert
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Jules Renard hat geschrieben: Frau in großer Toilette, also ganz nackt.
(...)
Titel für ein Kapitel meines Tagebuchs: Ganz nackt. Nackt. (1901)

Ich habe noch nie so viele Tätowierte gesehen wie diesen Sommer - wohl wegen der Hitze sah man mehr Entblößtes. Die Tätowierten wollen nackt noch angezogen sein.
von Quoth
09.08.2018, 10:15
Forum: Lyrik
Thema: AphoLit
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Hallo Kurt, Du hast zumindest ein interessantes Bild für Literatur gefunden. Ein Aphorismus würde draus, wenn die "charakteristische Scheinfrucht" (z.B. das Gedicht, der Roman) auch als solche irgendwie deutbar würde gegenüber der wahren Pflanze, dem Myzel - den Einflüssen, auf denen das W...
von Quoth
08.08.2018, 17:24
Forum: Lyrik
Thema: 2018
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Ich würde "sommer 2018" als Überschrift nehmen, dann die ganze erste Zeile streichen, sonst ist es nur ein Detaillieren von Stalken. Aber der Begriff sollte sich im Kopf des Lesers bilden. Vielleicht sogar am Schluss: "ich rief bei der polizei an/ aber die lachten nur." Erinnert ...
von Quoth
08.08.2018, 10:16
Forum: Lit|blog
Thema: Aphorismen von Jules Renard, kommentiert
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Ja, gut der franz. Text. Es läuft auf den grammatischen Unterschied zwischen Genetivus objectivus und Genetivus subjectivus hinaus: "Die Liebe Gottes" kann die Liebe zu Gott oder seine Liebe bedeuten.
von Quoth
07.08.2018, 22:30
Forum: Lit|blog
Thema: Aphorismen von Jules Renard, kommentiert
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Als Ohnmächtiger Träume von Allmacht haben ... Auf Wilhelm II. kam ich, weil Frankreich ja wieder Republik war (die Dritte), Deutschland aber diesen Kaiser hatte. Hat er an den gedacht? Oder eher ein wenig Napoleon III. nachgetrauert, der zu seiner Kinderzeit Kaiser war?
von Quoth
07.08.2018, 12:26
Forum: Lit|blog
Thema: Aphorismen von Jules Renard, kommentiert
Antworten: 192
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Was wäre dieser Faden ohne Deine, Muckis und Pjotrs Kommentare ... Er wäre längst gekappt!
von Quoth
07.08.2018, 11:17
Forum: Lit|blog
Thema: Aphorismen von Jules Renard, kommentiert
Antworten: 192
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Der innere Mond - das ist ein bleibendes Bild. In einer Hütte Träume haben wie ein Kaiser. (1898) Hätte Renard geschrieben "In einer Dachwohnung ...", könnte es Bildunterschrift des Armen Poeten von Spitzweg sein. Wobei ich Kaiser um ihre Träume keineswegs beneide - denken wir nur an Wilhe...