gedanken|sprünge - birkenblog

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birke
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Beitragvon birke » 11.07.2012, 18:31

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tu etwas mond an das, was du schreibst. (jules renard)

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birke
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Beitragvon birke » 04.11.2015, 17:50

danke, mucki, und ja, deine variante hat in der tat auch was! ;-) interessant… ich denke, ich belasse es zwar beim „du“, speichere mir die „ich“-variante auch mal hier bei mir ab.

danke auch dir, noel!
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birke
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Beitragvon birke » 11.11.2015, 00:20

wenn ich sage, dass es etwas gibt jenseits dieses lebens, etwas, was darüber hinausgeht, dass man, wenn man stirbt, nur vorausgeht, und nicht fort, dann meine ich nicht gott oder den himmel oder die hölle. daran glaube ich nicht. ich meine vielmehr eine art anderwelt, neben- oder parallelwelt. doch das trifft es nicht zur gänze, unsere worte, oder vielleicht auch die vorstellungen dazu sind unzulänglich, zu vage. woran ich aber fest glaube, ist, dass unsere toten nicht fort, sondern in einer nicht fassbaren form weiterhin bei uns sind. es ist immer nur ein annähern.
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Mucki
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Beitragvon Mucki » 11.11.2015, 16:55

Ich denke da genauso wie du, Diana. Das ist vermutlich auch der Grund, warum wir in Träumen manchmal mit den Verstorbenen sprechen können, es absolut real erscheint und man oft Dinge tut, nach dem Aufstehen, die damit konkret zu tun haben. Manchmal sind es Ratschläge, kleine Anstupser und Ähnliches. Oder man erinnert sich plötzlich an Gegebenheiten, die man völlig vergessen hatte. Mir ist das schon oft passiert. Und ich finde es überhaupt nicht unheimlich oder so. Ganz im Gegenteil. Diese Begegnungen sind mir inzwischen ziemlich vertraut geworden.

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Beitragvon birke » 11.11.2015, 21:36

ja. das ist schön, was du da schreibst, mucki!
ich spüre so eine art anwesenheit auch zuweilen am tag.
unheimlich finde ich das auch nicht. eher eigenartig, im positiven sinne. und tröstlich.
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birke
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Beitragvon birke » 14.11.2015, 11:05

eigentlich wollte ich heute ein gedicht schreiben
doch der schrecken hat mir die wörter
verrückt
verrückt diese welt der terror
ein tumor im geschehen
schweigen möchte ich
und gleichzeitig aufschreien
nur nicht an den wörtern ersticken
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Beitragvon birke » 16.11.2015, 23:23

der tag ist zu jung
um zu schlafen
er ist hell
er möchte spielen
und weißt du was
es macht mir spaß
mit ihm zu spielen
erst wenn es zeit ist
singe ich ihm
mein lied
zur nacht
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Beitragvon Mucki » 17.11.2015, 19:57

Hallo Diana,

zum deinem "Terrorgedicht": ging mir ähnlich. Du hast es gut in Worte gefasst. Habe gerade gelesen, dass das heutige Spiel Deutschland gegen Holland abgesagt wurde. Sämtliche Menschen sollten sofort das Stadium verlassen, also wohl eine akute Terrorwarnung. Sonderkommandos vor Ort. Man wird echt irre, wenn man das alles hört.

Zu deinem "jungen tag". Es gefällt mir, wie du hier mit Lebensfreude und Selbstbewusstsein die Nacht zum Tag machst.

Liebe Grüße
Mucki

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Beitragvon birke » 18.11.2015, 10:54

danke sehr, mucki!
ja, der terror ist gerade arg nah gerückt... das ist ein seltsames gefühl. bedrohlich...
wie das wohl alles in den griff zu bekommen ist...?
fragen über fragen...
liebe grüße dir
von diana
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Beitragvon birke » 30.11.2015, 00:56

dieser sturm
in mir und außer mir
wie er an allem reißt
am wort, am leben
und an uns
wachsen wir
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Beitragvon birke » 12.12.2015, 11:12

zweisilbig

stille
laut und leise
nichts
fragt danach
dein wort
in meinem ohr
stumm (doch nicht
die hand
auf meiner) stille
ist ein ort
grün, leise
nicht nichts
bist
du
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Beitragvon birke » 16.12.2015, 18:50

heute lass ich die worte fließen ohne punkt und komma so wie mein leben lass sie die zeilen füllen ganz wie sie es wollen und schon schleicht sich lavendel ein und der hauch einer rosenblüte lässt mich atmen verweilen und dann geh ich weiter und rieche brot frisches brot die essenz meiner worte die essenz des lebens so wie das salz nicht nur des meeres die gischt dieser ozean der alle gefühle in sich birgt doch das ist kitschig und zu allgemein schweift zu sehr ab ufert aus denn ich möchte beim kleinen bleiben beim wichtigen für mich und dich schreib ich dieses gedicht aus brot rosen und lavendel riechst du den sommer das meer riechst du wie unser wort seinen duft verströmt so als wären wir zwei mit einem duft was heißt wären sagst du und ich stimme dir zu und ich stimme ein wenn du sagst was ich sage dass es uns immer geben wird nicht nur im gedicht und hier hält es inne und lauscht unseren worten und hält unser leben und hält es weiter und trägt uns über die zeilen hinaus in ein eigenes land aus worten aus händen aus uns atmen wir uns und hier versiegt nur das gedicht
oder vielleicht
tropft es
noch ein
wenig
nach
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Beitragvon birke » 28.01.2016, 11:29

und dann liege ich
an deinem warmen mund
voller fragen
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Beitragvon birke » 21.02.2016, 00:16

mal wieder zeit
für ein gedicht
mitten in der nacht
drängt es aufs papier
dieses sehnen
nach worten
nach wahrheit
nach traum
und wie dann der gedanke
beginnt
zu fliegen
ganz ohne angst
vor dem scheitern
ein klares wort nur
liebe
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Beitragvon birke » 04.04.2016, 23:24

wieder ein wolf gesichtet
(heißt es in den nachrichten)
wir besinnen uns
langsam
auf das wesentliche
du, ich hab dich schon lange
nicht mehr gesehen
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