Elfchen-Salon

Hier ist Raum für gemeinsame unkommentierte Textfolgen
cali

Beitragvon cali » 28.09.2006, 22:35

Hallo an alle Schreibfreudigen!

Freue mich über rege Beteiligung. :-)


Elfchen:
Definition: Elf Wörter wie folgt verteilt:
Erste Zeile: In einem Wort (ein Gedanke, ein Gegenstand, eine Farbe, ein Geruch o.ä.)
Zweite Zeile: In zwei Wörtern (was macht das Wort aus Zeile 1)
Dritte Zeile: In drei Wörtern (wo oder wie ist das Wort aus Zeile 1)
Vierte Zeile: In vier Wörtern (was meinst du?)
Fünfte Zeile: Ein Wort (Fazit: was kommt dabei heraus)


Bitte immer mit dem letzten Wort des Vorgängers beginnen.
Zuletzt geändert von cali am 05.10.2006, 23:02, insgesamt 3-mal geändert.

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Hetti
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Beitragvon Hetti » 29.01.2019, 08:06

cashmere
wohlig gestrandet
in der küchenbank
basislager am fuße des
tagesanbruch

Klara
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Beitragvon Klara » 29.01.2019, 13:31

Tagesanbruch
ungelenk, verstohlen
wackelig, gehetzt, verlegen
zu wach für einen
Standardabend

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birke
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Beitragvon birke » 29.01.2019, 18:43

standardabend
essen, trinken
fern sehen, tischdecken
(für morgens) ein gedicht
betthupferl
tu etwas mond an das, was du schreibst. (jules renard)

https://versspruenge.wordpress.com/

Nifl
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Beitragvon Nifl » 02.02.2019, 10:12

Betthupferl
zum Winterschlaf
die Krümel piksen
wie Erbsen und Prinzessinnen
eingelöffelt
"Das bin ich. Ich bin Polygonum Polymorphum" (Wolfgang Oehme)

Klara
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Beitragvon Klara » 02.02.2019, 11:10

Eingelöffelt
beim Aufwachen
Die Prinzessin seufzt
Komm, sagt der Prinz
Nimm!

Nifl
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Beitragvon Nifl » 02.02.2019, 19:46

Nimm2
die orangenen
in der Mitte
werden sie zuerst weich
gezüngelt
"Das bin ich. Ich bin Polygonum Polymorphum" (Wolfgang Oehme)

Klara
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Beitragvon Klara » 03.02.2019, 17:09

gezüngelt
klebrig, knisterweich
mit zickigen Zacken
öffnet sich die Schale
Endlich!

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birke
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Beitragvon birke » 03.02.2019, 18:09

endlich
dieser geschmack
von rauen orangen
der auf der zunge
zergeht
tu etwas mond an das, was du schreibst. (jules renard)

https://versspruenge.wordpress.com/

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Hetti
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Beitragvon Hetti » 04.02.2019, 22:54

zergeht
kummer bleibt
die zeit frisst
doch du veränderst dich
nicht

Klara
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Beitragvon Klara » 17.02.2019, 11:54

nicht
der fels
will ich sein
sondern die ihn betörende
brandung

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Ylvi
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Beitragvon Ylvi » 17.02.2019, 18:18

brandung
ein hässliches
deutsches wort - würgt
als könnte es wellen
befehlen
Das ist das Schöne an der Sprache, dass ein Wort schöner und wahrer sein kann als das, was es beschreibt. (Meir Shalev)

Klara
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Beitragvon Klara » 18.02.2019, 17:23

befehlen
keine schöne
doch vielleicht nötige
b-vokabel. lieber hör ich
branden

Nifl
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Beitragvon Nifl » 18.02.2019, 19:47

stranden
befreit sein
Erinnerung wird schiffbrüchig
Leinen los wünschten wir
windschief
"Das bin ich. Ich bin Polygonum Polymorphum" (Wolfgang Oehme)

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Ylvi
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Beitragvon Ylvi » 19.02.2019, 13:42

windschlief
du bläst
die backen auf
walk down memory lane
sweetheart
Das ist das Schöne an der Sprache, dass ein Wort schöner und wahrer sein kann als das, was es beschreibt. (Meir Shalev)


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