Elfchen-Salon

Hier ist Raum für gemeinsame unkommentierte Textfolgen
cali

Beitragvon cali » 28.09.2006, 22:35

Hallo an alle Schreibfreudigen!

Freue mich über rege Beteiligung. :-)


Elfchen:
Definition: Elf Wörter wie folgt verteilt:
Erste Zeile: In einem Wort (ein Gedanke, ein Gegenstand, eine Farbe, ein Geruch o.ä.)
Zweite Zeile: In zwei Wörtern (was macht das Wort aus Zeile 1)
Dritte Zeile: In drei Wörtern (wo oder wie ist das Wort aus Zeile 1)
Vierte Zeile: In vier Wörtern (was meinst du?)
Fünfte Zeile: Ein Wort (Fazit: was kommt dabei heraus)


Bitte immer mit dem letzten Wort des Vorgängers beginnen.
Zuletzt geändert von cali am 05.10.2006, 23:02, insgesamt 3-mal geändert.

Nikolaus
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Beitragvon Nikolaus » 19.08.2021, 01:24

Zukunft
ist wegweiser
auf klare unwägbarkeiten
steuert sie haltlos geläutert
zu
Ich lese Lyrik. Das spart Zeit.

(Marilyn Monroe)

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birke
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Beitragvon birke » 20.08.2021, 15:24

zu
sammen kunft
weißt du noch
wie die vögel singen
weit
tu etwas mond an das, was du schreibst. (jules renard)

https://versspruenge.wordpress.com/

Nifl
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Beitragvon Nifl » 21.08.2021, 17:17

weit
kein blinzeln
so trüb fokussieren
allem einen Sinn geben
zugetan
"Das bin ich. Ich bin Polygonum Polymorphum" (Wolfgang Oehme)

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birke
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Beitragvon birke » 22.08.2021, 14:36

zugetan
deinem ahornwort
an den wurzeln
hab ich mich festgehalten
losgelassen
tu etwas mond an das, was du schreibst. (jules renard)

https://versspruenge.wordpress.com/

Nifl
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Beitragvon Nifl » 22.08.2021, 19:18

losgelassen
Sehne gerissen
übers Holz streichen
schneiden an der Spitze
lächeln
"Das bin ich. Ich bin Polygonum Polymorphum" (Wolfgang Oehme)

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birke
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Beitragvon birke » 23.08.2021, 00:48

lächeln
wir uns
zu den weiden
spüren ihren blättern nach
sehen
tu etwas mond an das, was du schreibst. (jules renard)

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Nikolaus
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Beitragvon Nikolaus » 26.08.2021, 20:34

sehen
weiter und
über den tellerrand
hinaus bleiben wir zumeist
blind
Ich lese Lyrik. Das spart Zeit.

(Marilyn Monroe)

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birke
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Beitragvon birke » 29.08.2021, 20:10

blind
sehen wir
uns durch worte
schweben schreibend was uns
bewegt
tu etwas mond an das, was du schreibst. (jules renard)

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Nifl
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Beitragvon Nifl » 31.08.2021, 16:35

bewegt
wir Ausgesetzten
suchen den Saumpfad
zurück in die Nähe
grenzenlos
"Das bin ich. Ich bin Polygonum Polymorphum" (Wolfgang Oehme)

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birke
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Beitragvon birke » 31.08.2021, 17:45

grenzenlos
nähren wir
fantasie und herz
du streunst über wiesen
innerhalb
tu etwas mond an das, was du schreibst. (jules renard)

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Nifl
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Beitragvon Nifl » 03.09.2021, 22:06

innerhalb
Streuner sein
auf dich treffen
zusammen immer weiter streunen
außengeschützt
"Das bin ich. Ich bin Polygonum Polymorphum" (Wolfgang Oehme)

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birke
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Beitragvon birke » 04.09.2021, 10:34

außengeschützt
ohne wände
gehen wir zueinander
mit einander berührenden händen
gedichtgeborgen
tu etwas mond an das, was du schreibst. (jules renard)

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Ylvi
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Beitragvon Ylvi » 07.09.2021, 21:16

geboren
geborgen ge
wir verlieren enden
um anfänge zu finden
halsmuldendüfte
Das ist das Schöne an der Sprache, dass ein Wort schöner und wahrer sein kann als das, was es beschreibt. (Meir Shalev)

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birke
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Beitragvon birke » 09.09.2021, 00:09

halsmuldendufte
wir schmiegen
wort an wort
hier sind wir vagabunden
hautnah
tu etwas mond an das, was du schreibst. (jules renard)

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