Elfchen-Salon

Hier ist Raum für gemeinsame unkommentierte Textfolgen
cali
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Beitragvon cali » 28.09.2006, 22:35

Hallo an alle Schreibfreudigen!

Freue mich über rege Beteiligung. :-)


Elfchen:
Definition: Elf Wörter wie folgt verteilt:
Erste Zeile: In einem Wort (ein Gedanke, ein Gegenstand, eine Farbe, ein Geruch o.ä.)
Zweite Zeile: In zwei Wörtern (was macht das Wort aus Zeile 1)
Dritte Zeile: In drei Wörtern (wo oder wie ist das Wort aus Zeile 1)
Vierte Zeile: In vier Wörtern (was meinst du?)
Fünfte Zeile: Ein Wort (Fazit: was kommt dabei heraus)


Bitte immer mit dem letzten Wort des Vorgängers beginnen.
Zuletzt geändert von cali am 05.10.2006, 23:02, insgesamt 3-mal geändert.

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Ylvi
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Beitragvon Ylvi » 30.10.2016, 10:22


ersehnen
die hand
an der wange
und darin alle antworten
einhörnerei
Das ist das Schöne an der Sprache, dass ein Wort schöner und wahrer sein kann als das, was es beschreibt. (Meir Shalev)

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Niko
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Beitragvon Niko » 30.10.2016, 21:47

Einhörnerei
Zwei Hörnereien
Drei Einhörner eiern
Stolpern über jeden einfach
vierfach
Zuletzt geändert von Niko am 01.11.2016, 19:56, insgesamt 1-mal geändert.
.Ein Gedicht auf dem Hintergrund der Biographie des Autors zu interpretieren ist so, als würde man einem schwimmenden Schiff das Wasser nehmen. (NJK)


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Nifl
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Beitragvon Nifl » 01.11.2016, 19:33

4-fach
bereift sein
so ein Unbill
dann in Ketten liegen
eingeschneit
"Das bin ich. Ich bin Polygonum Polymorphum" (Wolfgang Oehme)

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Amanita
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Beitragvon Amanita » 01.11.2016, 19:38

eingeschneit
diesen winter
kam ich nicht
aus dem haus heraus
eingesperrt

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Ylvi
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Beitragvon Ylvi » 01.11.2016, 22:35

eingesperrt
gelber vogel
die oma spricht
mit dir am liebsten
rosenkränzisch
Das ist das Schöne an der Sprache, dass ein Wort schöner und wahrer sein kann als das, was es beschreibt. (Meir Shalev)

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Amanita
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Beitragvon Amanita » 01.11.2016, 22:41

rosenkränzisch
im mai
der maria lieder
jubeln im frühling so
jungfräulich

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Niko
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Beitragvon Niko » 01.11.2016, 23:14

jungfräulich
dieser tag
hinter dem lächeln
formiert sich eine offenheit
grundlos
.Ein Gedicht auf dem Hintergrund der Biographie des Autors zu interpretieren ist so, als würde man einem schwimmenden Schiff das Wasser nehmen. (NJK)


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birke
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Beitragvon birke » 01.11.2016, 23:21

grundlos
lächle ich
nie denn du
schenkst mir dein wort
grundvoll
tu etwas mond an das, was du schreibst. (jules renard)

https://versspruenge.wordpress.com/

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Niko
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Beitragvon Niko » 01.11.2016, 23:28

grundvoll
das meer
deiner augen blicke
die tiefen unserer weiten
unerforscht
.Ein Gedicht auf dem Hintergrund der Biographie des Autors zu interpretieren ist so, als würde man einem schwimmenden Schiff das Wasser nehmen. (NJK)


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birke
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Beitragvon birke » 02.11.2016, 22:04

unerforscht
die herkunft
unserer seelen die
sich im cd-booklet fanden,
verbanden
tu etwas mond an das, was du schreibst. (jules renard)

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Niko
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Beitragvon Niko » 02.11.2016, 22:31

verbanden
uns einst
regenlose blaue zeiten
so verbinden uns heute
wunden
.Ein Gedicht auf dem Hintergrund der Biographie des Autors zu interpretieren ist so, als würde man einem schwimmenden Schiff das Wasser nehmen. (NJK)


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birke
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Beitragvon birke » 02.11.2016, 22:38

wunden
verbinden uns
wunder und vergangenes
wie wir uns wundern
zukunftsfreund
tu etwas mond an das, was du schreibst. (jules renard)

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Niko
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Beitragvon Niko » 02.11.2016, 23:05

Zukunftsfreund
Oder Gegenwartspartner
Wichtig ist doch
Die Vergangenheitsliebe die nie
Vergeht
.Ein Gedicht auf dem Hintergrund der Biographie des Autors zu interpretieren ist so, als würde man einem schwimmenden Schiff das Wasser nehmen. (NJK)


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birke
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Beitragvon birke » 02.11.2016, 23:27

vergeht
was bleibt
eine liebe lang
und wenn der schnee
brennt
tu etwas mond an das, was du schreibst. (jules renard)

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