Elfchen-Salon

Hier ist Raum für gemeinsame unkommentierte Textfolgen
cali

Beitragvon cali » 28.09.2006, 22:35

Hallo an alle Schreibfreudigen!

Freue mich über rege Beteiligung. :-)


Elfchen:
Definition: Elf Wörter wie folgt verteilt:
Erste Zeile: In einem Wort (ein Gedanke, ein Gegenstand, eine Farbe, ein Geruch o.ä.)
Zweite Zeile: In zwei Wörtern (was macht das Wort aus Zeile 1)
Dritte Zeile: In drei Wörtern (wo oder wie ist das Wort aus Zeile 1)
Vierte Zeile: In vier Wörtern (was meinst du?)
Fünfte Zeile: Ein Wort (Fazit: was kommt dabei heraus)


Bitte immer mit dem letzten Wort des Vorgängers beginnen.
Zuletzt geändert von cali am 05.10.2006, 23:02, insgesamt 3-mal geändert.

Nikolaus
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Beitragvon Nikolaus » 28.12.2020, 01:14

Flattern.
Im Herzen
Wissen wir beide:
Längst glüht das unsägliche
Leuchten!

Nifl
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Beitragvon Nifl » 28.12.2020, 10:16

Leuchten
schmeicheln Florenz
hinter Schläfen geträumt
wir seien keine Zugvögel
immerdar
"Das bin ich. Ich bin Polygonum Polymorphum" (Wolfgang Oehme)

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Ylvi
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Beitragvon Ylvi » 28.12.2020, 11:26

immerdar
himmelsrichtungen pfeile
weisen ins innen
über den weinbergen mondaufgänge
ruhepole
Das ist das Schöne an der Sprache, dass ein Wort schöner und wahrer sein kann als das, was es beschreibt. (Meir Shalev)

Nifl
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Beitragvon Nifl » 28.12.2020, 11:49

Ruhepole
auf Weltreise
Abdrücke kommen mit
dreh dich nicht um
wohlgemut
"Das bin ich. Ich bin Polygonum Polymorphum" (Wolfgang Oehme)

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Ylvi
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Beitragvon Ylvi » 28.12.2020, 14:19

wohlgemut
das abschnauben
in jeder faser
spüren . was loslassen heißt
trauen
Das ist das Schöne an der Sprache, dass ein Wort schöner und wahrer sein kann als das, was es beschreibt. (Meir Shalev)

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birke
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Beitragvon birke » 28.12.2020, 15:07

trauen
sich oder
das hochheilige paar
orangen sind bessere träume
gefedert
tu etwas mond an das, was du schreibst. (jules renard)

https://versspruenge.wordpress.com/

Nifl
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Beitragvon Nifl » 28.12.2020, 15:25

gefedert
die Flüchtigen
Eleganz vor Augen
du verstehst ihre Sprache
zügellos
"Das bin ich. Ich bin Polygonum Polymorphum" (Wolfgang Oehme)

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birke
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Beitragvon birke » 28.12.2020, 17:55

zügellos
die gedanken
schweifen ab wehen
durch die winternacht werden
sterne
tu etwas mond an das, was du schreibst. (jules renard)

https://versspruenge.wordpress.com/

Nifl
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Beitragvon Nifl » 28.12.2020, 19:02

Sterne
schneien unbemerkt
als bloße Sprache
sammele ich mich zusammen
windig
"Das bin ich. Ich bin Polygonum Polymorphum" (Wolfgang Oehme)

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birke
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Beitragvon birke » 28.12.2020, 21:14

windig
dein haar
unter den sternen
wie du mit versen
jonglierst
tu etwas mond an das, was du schreibst. (jules renard)

https://versspruenge.wordpress.com/

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Ylvi
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Beitragvon Ylvi » 28.12.2020, 22:22

jonglierst
wir fallen
wie lindensamen! erinnerungen
schwappen über die ränder
tränken
Das ist das Schöne an der Sprache, dass ein Wort schöner und wahrer sein kann als das, was es beschreibt. (Meir Shalev)

Nifl
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Beitragvon Nifl » 29.12.2020, 09:33

Tränken
brüchiger Sandstein
kaltsehnen im Quellwasser
du bist als Riesin
eingewandert
"Das bin ich. Ich bin Polygonum Polymorphum" (Wolfgang Oehme)

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birke
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Beitragvon birke » 29.12.2020, 12:28

eingewandert
aus wolken
fällt ein gedicht
du fängst es auf
bleibe
tu etwas mond an das, was du schreibst. (jules renard)

https://versspruenge.wordpress.com/

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Ylvi
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Beitragvon Ylvi » 29.12.2020, 12:56

bleibe
unter deinem
dach mehrdeutig menschenleer
malen wir uns ausblicke
auen
Das ist das Schöne an der Sprache, dass ein Wort schöner und wahrer sein kann als das, was es beschreibt. (Meir Shalev)


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