Welche Texte wollt ihr gelesen haben?

In diesem Bereich können musikalische Stücke, Klangexperimente und vertonte Texte eingestellt werden. Wichtig: Bitte unbedingt auch hier das Urheberrecht beachten!
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BlauerSalon
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Beitragvon BlauerSalon » 21.05.2006, 16:42

Hallo,
hier in der Hörbar können natürlich auch "Hörerwünsche" geäußert werden. Ob dies nun einen Text betrifft, der hier im Salon gepostet wurde oder Texte anderer Autoren. Besonders hier im Salon eingestellte Texte sind bestimmt von besonderem Interesse.

Eine Lesung eines Textes aus dem Salon kann prinzipiell jeder wagen, allerdings immer nur in Absprache mit dem Autor. Wer selbst Lust hat, ein solches leserisches Experiment zu wagen, kann dies dem Autor ja in dem Text betreffenden Thread vorschlagen.

Auch hier gilt:

Wer keinen Webspace zur Verfügung hat, kann die gewünschten Lesungen mit dem zugehörigen Text in wav- oder mp3-Formaten an literaturforum-blauersalon@gmx.de. In Absprache werden die Texte dann in diesem Bereich des Forums veröffentlicht.


Viel Freude, §blumen§
der Blaue Salon

Trixie

Beitragvon Trixie » 21.02.2008, 19:49

http://gutenberg.spiegel.de/index.php?i ... 7#gb_found das find ich toll! es ist nur leider viel zu lang. aber total schön, finde ich!!!!

naja, ich suche weiter!!

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Elsa
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Beitragvon Elsa » 21.02.2008, 19:56

Ihr lieben Sprechwilligen,

Ich bin auch nicht so ein Bush äh Busch-Fan ;-)

Nein, im Ernst, ich dachte, ein Theaterstück wäre nett, da kann man wirklich gut Rollen verteilen.

Oder eine Szene eben.

Lieben Gruß
ELsa
Schreiben ist atmen

Trixie

Beitragvon Trixie » 21.02.2008, 19:58

http://gutenberg.spiegel.de/index.php?id=9&genre=fable
oder wir könnten fabeln lesen! die sind relativ kurz und jeder könnte sich eine aussuchen.

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Elsa
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Beitragvon Elsa » 21.02.2008, 20:00

Schreiben ist atmen

lagunkel

Beitragvon lagunkel » 23.02.2008, 20:53

Meine Lieben,
auch wenn ich gerne mitmache, kann ich leider keinen Lesevorschlag beisteuern.
...vielleicht mal was 'klassisches' ?

lg

Rebekka

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Lisa
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Beitragvon Lisa » 23.02.2008, 21:20

ich fänd Theaterstück (Kurzform) auch gut, aber Trxi hat auch Recht, wenn sie sagt, dass es wahrscheinlich schwierig ist, Dialoge aufeinander abzustimmen, wenn jeder seine Stimme für sich einspricht - das geht dann wohl aneinander vorbei. Das hatte ich gar nicht bedacht.
Wilhelm Busch fände ich persönlich weniger spannend...überhaupt "heitere" Texte - davon höre ich gerne Einzellesungen von gut geschulten oder intuitiv feinen Stimmen, aber so ein ganzes Projekt, da wünsch ich mir auch etwas Zauber oder dass man Interpreationsspielräume hat, die wir dann aufeinander abgleichen. Allerdings fällt mir bisher auch kein Text ein, der sich perfekt eignen würde...

Liebe Grüße,
Lisa
Vermag man eine Geschichte zu erzählen, die noch nicht geschehen ist?
Es verhält sich damit wohl wie mit unserer Angst. Fürchten wir uns doch gerade vor dem mit aller Macht, was gar nicht mehr geschehen kann, eben weil es schon längst geschehen ist.

Trixie

Beitragvon Trixie » 23.02.2008, 22:26

hmmmm...
jetzt haben wir bald die gesamte genre-liste durch....
es wird doch irgendwas geben.......oder wir nehmen wirklich salon-intern texte aus dem prosalog oder der lyr. dialog? oder gibt es einen anderen text, der sich eignen würde? oder vielleicht monatsthema-gedichte?

mal grundsätzlich: was wäre lieber? gedicht oder text? und lieber so mit verteilten rollen alá instrumentenstreit oder lieber wie 10menschen jeder einen text? lieber was lustiges oder was "klassisches"? ich denke, wenn wir uns erstmal darauf einigen können, können wir auch konkreter gucken?
(die auswahl ist zu groß......)

nachdenkliche grüße
trixie
(oder wie lisa so schön schrob: trxi ;-) )

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Elsa
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Beitragvon Elsa » 23.02.2008, 22:38

Was haltet ihr von Wedekind, seine Jahreszeitengedichte?

Die finde ich ganz schön!
http://gutenberg.spiegel.de/?id=5&xid=3 ... 2#gb_found
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Mucki
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Beitragvon Mucki » 23.02.2008, 22:59

Oder Heinrich von Kleist: Anekdoten?

http://gutenberg.spiegel.de/?id=5&xid=1 ... 1#gb_found

Niko

Beitragvon Niko » 24.02.2008, 00:22

ich hab ne idee!
wie wäre es mit goethe? reineke fuchs? oder die reise nach italien?????

reineke fuchs würde ich noch bevorzugen...

leiben gruß in die nacht: Niko

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Mucki
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Beitragvon Mucki » 24.02.2008, 00:49

Hi Niko,

beides halte ich für zu lang.

Was meint ihr dazu, wenn wir ein paar Märchen der Brüder Grimm lesen (manche sind kurz, manche mittellang). Wir könnten uns ja die Bekanntesten raussuchen oder jeder sucht sich eines aus, das ihm besonders gut gefällt? Mir geht es jedenfalls so, dass ich die meisten vom Inhalt schon gar nicht mehr kenne. Wäre also auch eine Gedächtnisauffrischung,-) Hier die verfügbare Liste:

http://gutenberg.spiegel.de/?id=5&xid=9 ... 1#gb_found

Saludos
Mucki
P.S. Ich hab auch schon überlegt, ob wir wieder so etwas machen wie mit dem Panther von Rilke, aber eigentlich ist es langweilig, wenn alle den gleichen Text lesen, oder?

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ferdi
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Beitragvon ferdi » 24.02.2008, 02:14

Hallo!

Es geht mich zwar nichts an (als Technik-Idiot wüsste ich nicht mal ansatzweise, wie ich es anstellen müsste, mitlesen zu können), aber ein paar Vorschläge will ich zu dem bisherigen Berg dann doch noch hinzufügen ;-)

Niko, ich denke, bezüglich des "Reineke" hat Mucki recht. Wenn ihr aber wirklich an einer Verserzählung Interesse habt, dann möchte ich euch Eduard Mörikes "Märchen vom sichern Mann" ans Herz legen. Es ist eine wunderbare, humorvoll-versponnene Erzählung, in dem antikes Epos, schwäbische Idylle, christliche Heilsverkündigung und noch ein halbes Dutzend weiterer Elemente fröhlich miteinander gemischt werden, geschrieben in den besten Hexametern, die die deutsche Sprache zu bieten hat. Insgesamt ist das Stück 292 Verse lang, man könnte es vom Inhalt her ohne Probleme in zehn Abschnitte für zehn LeserInnen einteilen; mehr wären möglich, aber im Text schwerer begründbar. (Als ich mal mit zwei Freunden auf Fahrradtour war und wir im überfüllten Fahradabteil eines Zuges unterwegs waren, haben wir das "Märchen" laut gelesen; Ich rechne das den beiden noch heute hoch an, denn wirklich vertraut mit dem Hexameter waren sie nicht und sind einige Male arg "aus der Bahn geflogen" - ich hätte im Bewusstsein, Fehler nicht vermeiden zu können, vor zwei Dutzend Mitreisenden bestimmt befangener gewirkt. Immerhin hat das Stück auch damals seine Wirkung nicht verfehlt, und nach einigen Dutzend Versen hatten wir eine beachtliche Zuhörerschar ;-))

Muckis Vorschlag - die Märchen - finde ich übrigens gut :-)

Eine ganz andere Idee zum Schluss: Wenn es doch darum geht, eine gemeinsame Textgrundlage zu haben, innerhalb derer aber jede/r einen eigenständigen Text sprechen soll - wie wäre es da mit einem Briefwechsel? Entweder einem echten oder einem fiktiven, beides fände ich interessant (liegt sicher auch daran, dass ich gerne Briersammlungen lese ;-)).

Ferdigruß!
Schäumend enthüpfte die Woge den schöngeglätteten Tannen. (Homer/Voß)

Niko

Beitragvon Niko » 24.02.2008, 10:15

das mit den briefsammlungen find ich eine tolle idee, ferdi! hättest du ne idee, welche briefwechsel, wenns denn echte sein söllten??
und mörike auch. und gerne!!!

lieben gruß: Niko

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Lisa
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Beitragvon Lisa » 24.02.2008, 12:53

Hey, eine (fiktive) Briefesammlung ist eine tolle Idee, ferdi.Ich kenn da erst mal den Werther (zu wenig stimmen) oder "gefährliche Liebschaften" (sehr lang, aber schöne rollen, auch die nebenrollen sind sehr ausgeschmückt..allerdings ist der briefwechsel eher langatmiger als die bekannte Verfilmung. Wie wäre es mit einem tagebuch eines Schriftstellers, dass sich lohnt? Oder eben doch eine längere Erzählung, vielleicht eine, die noch nicht aufgenommen wurde und die eben Kapitel für Kapitel vergeben wird?

Muckis Märchenidee find ich auch prima! (die Grimm waren ja auch gerade mein Prüfungsthema .-)). Da kann man sich auch richtig austoben oder ganz schlicht etc. und es gibt viele Märchen...ja? Außerdem hab ich die Märchen in meinem Bücherschrank :mrgreen: . Es kommen ja auch Dialoge vor, also könnten sich in einzelnen Märchen auch einzelen zusammen tun?

Liebe Grüße,
Lisa
Vermag man eine Geschichte zu erzählen, die noch nicht geschehen ist?
Es verhält sich damit wohl wie mit unserer Angst. Fürchten wir uns doch gerade vor dem mit aller Macht, was gar nicht mehr geschehen kann, eben weil es schon längst geschehen ist.


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