Hinter der Gewissheit (gelesen von Klara)
Verfasst: 17.03.2008, 12:39
Hinter der Gewissheit von Louisa, mit freundlicher Erlaubnis gelesen von Klara
(Ich habe mir erlaubt, an der Stelle mit dem Glas und dem Tag in der dritten Strophe den Sarg wieder einzuschleusen...)
Anhören
Mein erstes Wort ist ausgeschabt.
Wär´ seine Hülse nicht so bitter,
könnt´ ich sie essen und vergessen.
Wer bringt mir das Verlernen bei?
Damit ich die Uhr nicht lesen muss –
Ich sänke in den Vormittag
und auf ihm wölbte sich der Schaum.
Hinter den Wochen schläft ein Spiel,
bei dem es noch keine Regeln gab
und ich warte, dass es wieder aufwacht
und ich warte, aber hinter den Wochen
schläft das Spiel im Glas, im eingelegten Tag.
Die Minuten kratzen meine Worte aus
und mein Vorrat geht zur Neige.
Ich weiß nicht
wie ich hinter die Gewissheit steige.
(Ich habe mir erlaubt, an der Stelle mit dem Glas und dem Tag in der dritten Strophe den Sarg wieder einzuschleusen...)
Anhören
Mein erstes Wort ist ausgeschabt.
Wär´ seine Hülse nicht so bitter,
könnt´ ich sie essen und vergessen.
Wer bringt mir das Verlernen bei?
Damit ich die Uhr nicht lesen muss –
Ich sänke in den Vormittag
und auf ihm wölbte sich der Schaum.
Hinter den Wochen schläft ein Spiel,
bei dem es noch keine Regeln gab
und ich warte, dass es wieder aufwacht
und ich warte, aber hinter den Wochen
schläft das Spiel im Glas, im eingelegten Tag.
Die Minuten kratzen meine Worte aus
und mein Vorrat geht zur Neige.
Ich weiß nicht
wie ich hinter die Gewissheit steige.