Zündelphrasen

Hier ist Raum für Fortsetzungsgeschichten, das Wort der Woche, interne Schreibwettbewerbe und alle anderen literarischen Projekte, bei denen mehrere Saloner zusammenarbeiten
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Lisa
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Beitragvon Lisa » 27.05.2015, 20:52

Ihr habt Zeilen, Wortspiele, verwaiste Bilder oder Metaphernrudel, die euch eingefallen sind, aber zu denen kein Text entsteht? Dann gebt sie hier als zündelnde Phrasen frei, auf das ein anderer mit ihnen mehr Glück habe als ihr.


Texte, die zu den Zündelphrasen entstehen, können hier kommentarlos eingestellt werden oder auch gern als eigenständiger Faden unter Lyrik und Prosa erstellt werden.

Den Zeitpunkt, wann eine neue Phrase hier im Faden eingestellt werden kann, könnt ihr selbst bestimmen. Schaut einfach, ob die zuletzt eingestellte Phrase gerade heiß umdichtet wird oder schon einige Tage brach liegt und entscheidet nach Gefühl.


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Mucki
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Beitragvon Mucki » 23.05.2016, 17:34

Bettgeflüster mit Mond

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pjesma
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Beitragvon pjesma » 24.05.2016, 22:17

ein bischen blau ein bisschen weiß
ich habe sie vergessen
langsam ausgesprochen
gezogen
ist sie ein lachen
in sorglosigkeit
...and all of that jiving around.

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Mucki
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Beitragvon Mucki » 01.06.2016, 16:22

gut zureden muss ich ihm
sein licht leise preisen
so zerflüstert er mir nicht
meine träume

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Mucki
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Beitragvon Mucki » 03.06.2016, 13:56

Wenn Gedanken in Spiralen ranken

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Lisa
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Beitragvon Lisa » 17.08.2016, 18:56

das ist doch kein Weltaufgang

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Niko
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Beitragvon Niko » 18.08.2016, 02:22

hier liegt er
zwischen dem leeren
und dem reingewaschenen
ein weltaufgang
schwirrt wie ein kolibri
und trinkt von dem bettgeflüster
der letzten übernachtung

was gesagt bleibt verschwiegen
gedacht das erzählte
als ein morgentliches stufengebet
über dem abgrund von gestern
strahlt immer und immer
ich liebe dich



.
.Ein Gedicht auf dem Hintergrund der Biographie des Autors zu interpretieren ist so, als würde man einem schwimmenden Schiff das Wasser nehmen. (NJK)


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Niko
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Beitragvon Niko » 01.09.2016, 08:04



die toten enden
.Ein Gedicht auf dem Hintergrund der Biographie des Autors zu interpretieren ist so, als würde man einem schwimmenden Schiff das Wasser nehmen. (NJK)


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Pjotr
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Beitragvon Pjotr » 01.09.2016, 08:25

beide toten enden
schwimmen auf dem see
das eine hier
das and're da
denn nun ist alles wurst
was einst lebendig war

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Niko
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Beitragvon Niko » 11.10.2016, 15:09



Hinter dem Vorhang liegt das Meer
.Ein Gedicht auf dem Hintergrund der Biographie des Autors zu interpretieren ist so, als würde man einem schwimmenden Schiff das Wasser nehmen. (NJK)


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Mucki
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Beitragvon Mucki » 19.01.2017, 17:57

die augen geschlossen
der hohe ton erzählt
mir nichts von weite
zwingt runzeln in die stirn
gekniffene lider

kann ich auf das rauschen hoffen
das höhere der wellen
wenn ich sie öffne?

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Mucki
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Beitragvon Mucki » 27.01.2017, 17:11

Wenn der Wille erwacht

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Mucki
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Beitragvon Mucki » 31.01.2017, 17:47

alles wird so klar. gefährlich bunt. nein, nein, nicht mehr gefährlich. kein schwarz, kein weiß. das ist die botschaft des willens. hör doch zu. fühl es. wie es kribbelig prickelt. seltsames gefühl. so fühlen sich farbige welten an? es ist nicht nur eine, es sind tausende. da mischt sich so viel. ordnung wird verworfen. dennoch kein chaos. seltsam. keine grenzen werden mehr gezogen, keine mauern gemauert und dennoch verschwimmt nichts und doch mischt sich alles. was ist das? was sehe ich? was erkenne ich?
ich erkenne, dass ich gar nichts erkennen muss, um es zu sehen, wenn der wille endlich erwacht.

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Niko
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Beitragvon Niko » 16.02.2017, 06:50



Irgendwo bricht die Nacht entzwei
.Ein Gedicht auf dem Hintergrund der Biographie des Autors zu interpretieren ist so, als würde man einem schwimmenden Schiff das Wasser nehmen. (NJK)


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Mucki
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Beitragvon Mucki » 22.02.2017, 14:06



da ist so viel wille
kraft schwung und einsatz
am tag
die nacht vermag nicht zu brechen
sie verschwendet sich in den tag


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