[erscheinungen einer windigen zeit]

Bereich für Texte mit lyrischem Charakter: z.B. Liebeslyrik, Erzählgedichte, Kurzgedichte, Formgedichte, Experimentelle Lyrik sowie satirische, humorvolle und natürlich auch kritische Gedichte
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birke
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Beitragvon birke » 03.03.2026, 17:00

.
wer hat die farbe aus dem bild genommen
schnee und regen
werden durch unsere augen
lebendig weiß oder grau
grün gäbe es selten im winter
denke ich oder bin ich
gegerbt und stumpf
sehe ich schwarz
wenn mir die farben aus dem haar
gestrichen werden
wenn die erde sich dreht
gehen wir auf sie ein
auf ihre farben
legen wir sprache
in versen sprechen wir
über erscheinungen einer windigen zeit
.
wer lyrik schreibt, ist verrückt (peter rühmkorf)

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OscarTheFish
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Beitragvon OscarTheFish » 04.04.2026, 13:37

Ich denke, die Farben kommen nur wieder, wenn aus den Herzen wieder Sonne scheint. Sprache ist bedauerlicherweise nur ein Trichter- und Filtersystem. Ein Mark-Down der Vielfältigkeit. Zusammengebaut wird wieder im Kopf. Hängt alles ab von der Auflösung der Sehrinde über dem Kernholz der Gedanken.
Ein paar ausgewählte Werke zur Stillung weiterer Neugier:
AKUTES ABDOMEN, OBWOHL WIR BLIND SIND, SCHMUSEREI, MUCH ADO ABOUT FUJI.
Gedichte von: Der beste Dichter der Welt und XRayFusion.

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birke
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Beitragvon birke » 09.04.2026, 09:17

;) ja. danke!
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