.
und dann warst du ein blatt
im wind am baum
wurdest du sanft
du hast die steine vergessen
die auf dir lagerten
wie du dachtest
am ende war das leben leer
seltsam leer
und niemand bemerkte
wie du immer mehr verschwandst
bis du dich auf die reise machtest
verging ein teller voll zeit
und all die blumen
verschwammen
in einem weiten blauen raum
.
[am ende war]
;-D das freut mich!
tja, liest sich für mich so im ersten moment, meine assotiation, der text erzählt auf lyrische weise vom sterben eines menschen, vielleicht täusche ich mich ja, aber ich könnte es mir vorstellen, es könnte so sein, den ausdruck ´teller voll zeit´ find ich auch schöne zeitangabe, es wird genau angegeben, wie lange, trotzdem bleibt sie vage, die vergänglichkeit findet sich in diesem text nur zwischen den zeilen angedeutet, explizit vergeht darin nur....was menschen als ´zeit´ umschreiben, er erzählt mehr vom verschwinden, unter grabsteinen, aus urnen, aus erinnerungen, oder als blatt im wind am baum, welches auf die erde fällt und vergeht, und wenn es eine reise geben sollte, wird dort nichts so sein, wie es hier war, da können sie sich auf den kopf stellen, so meine spontanen gedanken dazu.
ja... danke dir!
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