Hallo xanthippe,
mmh, die bedeutung dieses wortes, was mag es bedeuten, eine dudenerklärung kann ich dir nicht liefern. Hab ich es erfunden, ich weiss ich nicht, so würde ich es nicht ausdrücken, es ist ja kein „
spunk“ wort (....die hat im Roman bekanntlich diesen Begriff spontan erfunden und daraufhin versucht, herauszufinden, worum es sich bei einem „Spunk“ wohl handeln könnte..), es ist kein reines Fantasiewort, sondern eine Wortkombination aus zwei.... Assoziationen,

die mir beim Schreiben jener Zeile wohl in den Sinn gekommen und sich in meinem Kopf getroffen haben..zum einen, ganz unten am Boden, am anderen Ende der (Körper-)Welt lebt die gemeine Ferse, sie verbringt dort unten große Teile ihres Lebens am hinteren Ende einer (entlegenen) Körperegion namens Fuß, von den fünf Fußfjorden aus gesehen, für mich im Moment des Schreibens war´s vielleicht eine Methapher für entlegene Enden, geografisch nicht lokalisierbar, abseits von menschlichem Interesse, dies war vielleicht die gedankliche Brücke zum anderen Wortteil, tundren......
"der russe ist einer der birken liebt", dieser Titel eines Romans von Olga Grjasnowa geht mir da durch den Sinn, die vielleicht in Sibirien stehen, wo es Erzählungen nach große, endlose Tundren geben soll (Tiefland, wie jenes andere, in denen sich Menschenfersen gewöhnlich außerhalb des Schlafes so rumtreiben, mit Birken bewachsen, ein großer Irrgarten, in dem die Lena, der Ob und der Jenissei sich suchen und nie finden, und so kommt vielleicht just im Moment des Schreibens so ein Wort zustande wie
Fersentundren, das ist eine Möglichkeit, sind die Körperbilder im Text bereits Metapher, ist dieser Begriff nochmals eine Methapher in der Metapher, vermutlich ist das jetzt kirre erklärt oder vielleicht mag doch ein kleines bischen deine Frage umantworten....
Hallo Eule,
...ein Kunstwort aus Ferse und Tundren

, ich find, es ist ein gewöhnliches Wort, das, kaum hat es das Papier erblickt, auch schon wieder vom Aussterben bedroht ist....
Hallo Niko,
ich vermag überhaupt nicht einzuschätzen, wie der Text auf eine(n) Leser(in) wirkt,
die pisaner stelle hat für mich allerdings eine bedeutung, für mich keine bloße wiederholung, kennst du das, sich, fallen lassen, aber nicht wirklich, nicht so ganz, so halbherzig, das trifft es alles nicht, mir fallen keine passenden Worte ein, um es zu beschreiben , so wie der pisaner, der tut so, aber er lässt sich nicht ganz gehen, er scheut die Konsequenzen, lach, mir fallen im Moment keine flirrenden Worte ein, um es besser anzudeuten....die angebrachte Kritik, er (Herr Text persönlich) sei (in Teilen) inhaltlich sinnfrei, halte ich für durchaus berechtigt

; wenn ich ihn vom Blickwinkel
mir fremd (...another point of view...) aus so durchlese, werde ich aus ihm nicht ganz schlau, aber ich trau ihm trotzdem zu, dass da mehr dahinter stecken könnte, als ich verstehe, vielleicht lass ich mich auch verführen von seinem Klang, der Klang von Worten hat von je her Einfluss beim Schreiben auf mich, wie für andere der Mond,
Punkt, um birkes ausgewähltes
´Wort für diese Woche an dieser Stelle einzuflechten. `
Für mich hat die Titelzeile einen ruhigen Beiklang.
Namaste,
jondoy