Sonntagmorgen ...

Bereich für Texte mit lyrischem Charakter: z.B. Liebeslyrik, Erzählgedichte, Kurzgedichte, Formgedichte, Experimentelle Lyrik sowie satirische, humorvolle und natürlich auch kritische Gedichte
Benutzeravatar
Amanita
Beiträge: 5017
Registriert: 02.09.2010
Geschlecht:

Beitragvon Amanita » 09.03.2018, 11:55

Verstecken ist aktiviert
Um diesen versteckten Text lesen zu können, mußt du registriert und angemeldet sein.

Benutzeravatar
Eule
Beiträge: 1955
Registriert: 16.04.2010

Beitragvon Eule » 14.03.2018, 14:29

Danke Amanita. Da höre ich den Frühlingsanfang ... Viele Grüsse !
Ein Klang zum Sprachspiel.

Benutzeravatar
birke
Beiträge: 3451
Registriert: 19.05.2012
Geschlecht:

Beitragvon birke » 15.03.2018, 13:52

Verstecken ist aktiviert
Um diesen versteckten Text lesen zu können, mußt du registriert und angemeldet sein.
tu etwas mond an das, was du schreibst. (jules renard)

https://versspruenge.wordpress.com/

Benutzeravatar
Amanita
Beiträge: 5017
Registriert: 02.09.2010
Geschlecht:

Beitragvon Amanita » 18.03.2018, 22:11

Vielen Dank, Ihr Zwei!

Liebe birke, "innehalten" wäre mir schon zuviel. Du hast ganz recht, es soll mit dem Laufen, den Schritten korrespondieren.
Das Morgengrau finde ich insofern nicht falsch, als dass der Himmel bei Schneefall tatsächlich meist grau ist (heute nochmal getestet ...).

Benutzeravatar
birke
Beiträge: 3451
Registriert: 19.05.2012
Geschlecht:

Beitragvon birke » 19.03.2018, 11:09

ja, verstehe. durchaus schlüssig. :)
sonnige grüße durch die kälte!
tu etwas mond an das, was du schreibst. (jules renard)

https://versspruenge.wordpress.com/

Benutzeravatar
Hetti
Beiträge: 462
Registriert: 31.03.2011
Geschlecht:

Beitragvon Hetti » 27.03.2018, 18:52

auch ganz wunderbar. Ein Gedicht auf die Achtsamkeit. (Könnte man sagen. (Passt nicht, weil der Begriff derzeit so verschlissen wird.)). Ich sage es dennoch. Liebe Grüße Hetti

Klimperer

Beitragvon Klimperer » 28.03.2018, 12:18

"Die Musik meiner Schritte" ...

Hört sich das wirklich so an?

Ok, ich glaube, wenn ich auf dem Asphalt die Schritte einer Person, die ich liebe, erkenne, empfinde ich sie als musikalisch.

Aber die eigenen? Beim Tanzen, bei step dance, zum Beispiel, ja.

Obwohl, es steht jedem frei, die eigenen Schritten so wahrzunehmen!

Etwas noch: Hören sich so die Schritte, beim Schneefall, an?

Benutzeravatar
Pjotr
Beiträge: 5824
Registriert: 21.05.2006

Beitragvon Pjotr » 28.03.2018, 12:44

Ist das Schneeflockenhören eine Metapher für einen anderen Sinn? Ich glaube, von allen Sinnen ist der Hörsinn der letzte, der Schneeflocken aufspüren kann ...

kitzelt der Klang
der Schneeflocken auf meinem Haar

Benutzeravatar
Amanita
Beiträge: 5017
Registriert: 02.09.2010
Geschlecht:

Beitragvon Amanita » 28.03.2018, 13:32

Doch, mir gings ums Hören. Ums Hören der Stille.

Das Wort kitzeln mag ich nicht. Und darum, wie gesagt, ginge es mir auch gar nicht.

Benutzeravatar
birke
Beiträge: 3451
Registriert: 19.05.2012
Geschlecht:

Beitragvon birke » 28.03.2018, 13:37

Klimperer hat geschrieben:
Etwas noch: Hören sich so die Schritte, beim Schneefall, an?


guter einwand ... auf schnee wäre es eher ein knirschen ... bei "musik" habe ich eher ein rhythmisches klackern im ohr. auf eiskaltem asphalt. ich stelle mir jedoch vor, dass es gerade zu schneien begonnen hat, als das lyr ich stehen bleibt - und dann passt es ja doch ...
tu etwas mond an das, was du schreibst. (jules renard)

https://versspruenge.wordpress.com/

Benutzeravatar
Pjotr
Beiträge: 5824
Registriert: 21.05.2006

Beitragvon Pjotr » 28.03.2018, 13:49

Amanita hat geschrieben:Doch, mir gings ums Hören. Ums Hören der Stille.

Das Wort kitzeln mag ich nicht. Und darum, wie gesagt, ginge es mir auch gar nicht.


Verstehe. Beim Lesen konnte ich das Wort "Geräusch" nicht mit "Stille" verbinden ("da" versus "nichtda"). Gibt es keine bessere Metapher für Stille, eine für etwas abwesendes?

Benutzeravatar
Amanita
Beiträge: 5017
Registriert: 02.09.2010
Geschlecht:

Beitragvon Amanita » 28.03.2018, 13:52

Na ja, irgendwas hört man in der Stille ja immer, sonst ist man ja tot (eigene Atemzüge, leises Magenknurren, was weiß ich).

Das Hören der Schneeflocken möchte ich in diesem Fall lassen.

Benutzeravatar
Pjotr
Beiträge: 5824
Registriert: 21.05.2006

Beitragvon Pjotr » 28.03.2018, 15:00

Ich würds auch lassen. Ich würde nur das Wort "Geräusch" poetischer bebildern. Im Prinzip ist es vielleicht sogar überflüssig, weil tautologisch. Das Wort "hören" impliziert ja ein zu hörendes Objekt, und das ist die Flocke. Das ist so doppelt wie etwa: Ich rieche den Geruch des Duftes. Einfacher: Ich rieche den Duft. -- Die Schneeflocke ist ultra-leise. Wenn man die hört, hört man etwas ultra-leises. Allein damit kommt schon Leisheit ins Bild.


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 4 Gäste