Hallo Lisa,
diese Gedanken schreib ich jetzt gleich frühmorgens bei Vogelgezwitscher auf, weil ich das jetzt gleich aufschreiben muss.
Der Adressat bist stellvertretend du, weil du die Admine *grins* und damit die treibende Kraft für „all das Treiben hier“ bist.
Diese Zeilen sind jetzt gleichsam eine Art „gemischte Gedanken- und Wort-Collage“, auf diese Art zu denken hat mich neulich Rala gebracht.
(Da fällt mir ein, der Gedanke von Elsa (?) neulich, dass man Hakuins „Short-Prosatexte“ mal in einer Art „Collage“ zum einem "prosawürdigen" Gesamtwerk zusammenfügen könnte - das hat sie natürlich so nicht gesagt, aber so kommt es mir jetzt vor, vielleicht hat sie es ja unbewusst gemeint -, passt da durchaus auch in diese Reihe...)
Am vergangenen Tag sind hier „bedeutsame Dinge“ passiert, na ja, jedenfalls sagt mir das mein kleiner Finger, es könnte ja der Anfang sein für eine sich am Horizont abzeichnende Entwicklung, die noch in den Kinderschuhen steckt...
Dieses Forum ist der Nährboden für diese Dynamik.
Ich versuche jetzt mal schnell, meine „Gedanken- und Wort-Erinnerungsblitze“ zu ordnen und in eine nachlesbare Form zu bringen, bevor sie irgendwo einsam unkontrolliert einschlagen...
Ich hatte doch mal hier vor Wochen diese Zeilen geschrieben:
Das Polyphon bleibt bisher noch völlig unter seinen Möglichkeiten zurück, find ich.
Als Nischenprodukt:
Das Internetbuch,
aufgeschlagen:
- visuell - akkustisch - lesbar -
als Verbund.
Gestern hat Trixi in ihrem fulminanten „Rückkehr-Debüt“ (...man lasse sich den Begriff ruhig auf der Zunge zergehen *grins*) u.a. folgende Zeile aus einem Gedicht zitiert:
“Wonder why the right words never come.”, was übersetzt auch heissen könnte: “Frag Dich, warum die richtigen Worte nie kommen.“
Den Satz reiß ich jetzt mal aus seinem ursprünglichen Kontext, weil ich ihn unbedingt als Mosaikbaustein für diese „Collage“ benötige* grins* .
Ich frag mich oft, warum ich nicht die richtigen Worte finde, etwas zu beschreiben, in Worten auszudrücken, was mir vorschwebt.
Umgekehrt wird mir manchmal erst durch das viel zu seltene (Nieder-)Schreiben klar, was ich sagen will. Das ist post(ein)wendend die andere Seite der Medaille.
Gestern (an diesem „bedeutsamen“ Tag * grins* ), wurde im Polyphon der Faden „things“ eröffnet. Das geht genau in die richtige Richtung, find ich. Ich erinnere an meine vorzitierten Zeilen! (Dazu passt auch das Projekt „Das Drehbuch“).
Die „Entwicklung“ des Polyphon hier kann ich zwar bisher für mich nur sporadisch erlebbar nachverfolgen, weil dieses „letzte“ * lach * technische Problem an meinem Computer, dass ich die n u r über die „Blaue Schublade“ (..diesen Begriff zeigt es bei meinem Computer beim Aufrufen für einen Moment an) abrufbaren „Stücke“ bis heute nicht öffnen und abspielen kann, bis heute noch nicht gelöst ist, aber auch der Tag wird kommen.
Ich hab neulich in einem Faden („Versuch“ von Rala) (natürlich im Polyphon) folgendes geschrieben:
„Du wirst den Kopf darüber schütteln, aber mein Blick ist der, für mich ist das a l l e s , was ich da v o r mir sehe, ein Gesamtkunstwerk.“
Mir ist heute morgen klar geworden, warum ich so empfunden hab. Hier war es die Verbindung zwischen visuellem und sprachlichen Ausdruck.
Das hätte mir vermutlich jeder andere sofort sagen können. Doch mir ist es eben erst bewusst geworden.
Aber es kommt noch mehr dazu. Das Wissen um das Entstehen der Dinge. Der Austausch in den Katakomben. Im Blauen Forum.
Mit zwei Augen und zwei Ohren „sieht“ man einfach mehr, als nur mit zwei Augen,
....oder polyphon („dreidimensional)“ ausgedrückt,
mit kombiniertem visuellem, akkustischen („melodiösen“) und sprachlichem Ausdruck....erlebt man einfach bunter, ich würde fast sagen sinnlicher, also mehr mit allen Sinnen, also doch sinnlicher, ja, ich empfinde es oft so, mit Sprache allein kann man nicht alles ausdrücken...
Einen surrealen Film drehen, das wird hier mal die Zukunft, sag ich jetzt so ins Blaue hinein.
Mein natürlich ins Blaue Forum *grins *.
Gruß,
Stefan