Hallo Niko und andere,
nagut, jetz, wo es keiner verstanden zu haben scheint (außer max, dem habe ich es ja aber vorher erklärt
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): Das ganze sollte, wie der Threadname sagt, ein kleines Wortduell zwischen Lyrik und Prosa sein. Was bemängelt die Prosa an der Lyrik? Damit beschäftigt sich der erste (blaue) Text/das Bild.
Was wiederum findet die Lyrik so richtig falsch an der Prosa? Man wende sich der roten Grafik zu
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Lyrik ist in meinen Augen fast immer steril (was ihre Stärke ist, aber auch ihre Schwäche). Sie verschreibt sich ganz klar ganz bestimmten Blickwinkeln, die allein Geltung haben im Moment des Textes. Sie ist narzsitisch
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Prosa dagegen erzählt Wirklichkeit anders (nicht besser oder schlechter). Sie erzeugt Raum, sie ist bereit, sich selbst zu schwächen, um etwas zwischen den Sätzen zu sagen. Sie fährt durch die Ausführlichkeit ihren Eigenschutz ihrer Welt runter und über diesen Verlust des Eigenschutzes gewinnt sie ihre Art etwas zu fassen und verliert zugleich dafür ihren Lanzencharakter Und gewinnt ihn wieder würde sie sagen
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).
Jaja, das klingt alles wirr, aber für mich durchaus "passgenau"

(die Erklärungen hinken nur, weil ich es ja gerade nciht erklären konnte/wollte, daher die Bilder). Der Text auf dem ersten Bild ist noch nicht so, wie ich ihn haben wollte, es mangelt ihm noch
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Liebe Grüße,
Lisa