ROSE

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fenestra
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Beitragvon fenestra » 15.07.2009, 09:42

Link vorerst gelöscht.





Rottmeister Seladons
Rosenmontags – Sektfrühstück
rotierst sensibel
robuste Seduktionsmaschine

Rosshaarmatratzen-Senkblei
rostfreier Sehnsüchte
rollst selbst rohe Sentenzen
rokokogleich

seetauglicher Rosenkreuzer
segelnder Rosmarin-Sextant
Rohmaterial seidiger Roben
sendest royal Sexappeal

rockst sensationelle Rondos
segnest Rotlichviertel
selbstzündender Rosinen-Semaphor

Romeo sentimentaler Romanzen
sei Roxannas seraphische Roman-Sequenz
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noel
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Beitragvon noel » 15.07.2009, 18:56

sehr sehr sehr fein---
gern gehört, gehört & noch einmal

chapeau
NOEL = Eine Dosis knapp unterhalb der Toxizität, ohne erkennbare Nebenwirkung (NOEL - no observable effect level).

Wir sind alle Meister/innen der Selektion und der konstruktiven Hoffnung, die man allgemein die WAHRHEIT nennt ©noel

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Elsa
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Beitragvon Elsa » 15.07.2009, 19:44

Klasse, fenestra!

Das hab ich sehr gern gehört und werde es wieder machen :-)

LG
ELsa
Schreiben ist atmen

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fenestra
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Beitragvon fenestra » 16.07.2009, 00:19

Oh, danke! Von euch beiden geübten Sprecherinnen ein Lob zu hören, freut mich ganz besonders! :)

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Thomas Milser
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Beitragvon Thomas Milser » 16.07.2009, 14:30

Schön gesprochen, gewiss.

Aber bei mir ploppen 'b' und 'd' immer noch, und zwar ganz schön dolle.
Menschheit, Du hattest von Anfang an nicht das Zeug dazu... (Charles Bukowski)

DonKju

Beitragvon DonKju » 16.07.2009, 22:11

... manche Texte einfach "gehört" werden - auf diese Weise entfaltet sich hier eine Sinnlichkeit, die faszt fühlbar ist ... und so gewinnt der Text für mich ungemein ...

Mit lieben Grüßen an fenestra von Hannes

Trixie

Beitragvon Trixie » 17.07.2009, 00:35

hi fenestra,
mir ist es etwas zu leise und ruhig gesprochen, du variierst zwar in der geschwindigkeit und tonhöhe usw. aber mir fehlt irgendwie das gewisse etwas daran, der mut zum spiel, den du beim inhalt und der form reingebracht hast. es kommt schon nah an das heran, was ich mir vorstellte, aber es ist doch noch etwas zu... hm, unspektakulär? das klingt jetzt härter, als es soll, denn es gefällt mir schon und bringt mir auch den inhalt näher, eindeutig, ja.
grüßlein
die trix

Mucki
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Beitragvon Mucki » 17.07.2009, 01:03

Hallo fenestra,

es geht mir einerseits hier so wie Hannes. Deine Lesung bringt mir den Text tatsächlich etwas näher.
Andererseits wünschte ich mir, wie Trix, hier ein bisschen mehr Experimentelles, mehr Variation auch bei der Vertonung. Man merkt schon, dass du so langsam liest, weil die Wortkombinationen wahre Zungenbrecher sind. Insofern ist es schon eine Kunst, es überhaupt zu lesen, ohne sich zu verhaspeln. ,-)

Saludos
Gabriella

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fenestra
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Beitragvon fenestra » 17.07.2009, 14:22

Lieber Tom, mit den Plops bin ich ratlos. Jedenfalls im Augenblick. Vielleicht treff ich ja mal jemanden, der mir technisch auf die Sprünge hilft.

Lieber Hannes, schön, dass ich dein Rezeptionsverhalten umstimmen konnte. ;)


Liebe Trixie, liebe Gabriella,

das langsame Sprechen ist hier weniger meiner eigenen Vorsicht geschuldet. Ich habe mal gelernt, dass man in einer Lesung Gedichte sehr langsam vortragen soll, damit der Hörer alles aufnehmen kann. Der Rat lautete: Wenn du das Gefühl hast, zu langsam zu sprechen, sprich noch langsamer! Außerdem wollte ich hier den Eindruck erwecken, dass ich die Worte quasi wie im Traum flüstere, nach und nach, behutsam, in das Ohr des Angesprochenen. Daher auch keine übermäßige Modulation. Etwas stärker könnte man schon noch modulieren. Ich arbeite mich da voran, muss noch mutiger werden. Vielleicht beim nächsten Hörtext.

Allen herzlichen Dank für eure Begleitung beim "Sprechenlernen". ;)

fenestra (z. Z. von der Insel)

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Thomas Milser
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Beitragvon Thomas Milser » 17.07.2009, 14:36

Welche Insel?
ich will auch auf Insel :o)
Menschheit, Du hattest von Anfang an nicht das Zeug dazu... (Charles Bukowski)

Mucki
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Beitragvon Mucki » 17.07.2009, 14:43

Hi fenestra,
Außerdem wollte ich hier den Eindruck erwecken, dass ich die Worte quasi wie im Traum flüstere, nach und nach, behutsam, in das Ohr des Angesprochenen.

Dies ist dir auch gelungen!

Saludos
Gabriella, die übrigens wieder keinerlei Plopps etc. hört.

jondoy
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Beitragvon jondoy » 12.08.2009, 23:36

Hallo fenestra,

auf dieses kleine "Hörspiel" von dir möchte ich nochmals "zurückkommen".
Es war für mich die Entdeckung auf meiner Suche in Polyopoesie & Visuallie für die julianische
Monatswahl.
Alles, was hier in diesem Salon zuvor über diesen Text bzw. die Hörversion(en?) davon diskutiert wurde, hab ich verpasst.

Mein Erstkontakt war diese -neben das Mikrophon gesprochene- Hörversion.

Ich dachte mir nach dem ersten Hören. Wow.

Der Sinn der Worte, die da drin zelebriert werden, waren mir während des ersten Hörens völlig egal. Ich hab den Text ganz anders aufgenommen. Mehr als "Live-Act".

Ich lauschte allein dem Klang, der Klangfarbe, die Stimme dreht ein paar Mal ziemlich ungewöhnlich, die Sprechmelodie ist, find ich - zum text passend - experimentell.

Das Zusammenspiel zwischen ungewöhnlicher Sprachmelodie und ungewöhnlicher Wortfolge gefällt mir, ich find das Experiment gelungen.

Ich könnte mir den Text richtig gut vorstellen im Rahmen einer multimedialen Video-Musik-Performance, Programmpunkt ´Traum-Flüstern´, gar nicht schlecht, besser ´Trance-Poesie´, hintergrundmäßig unterlegt mit videoinstallierten Traumbildsequenzen, über deren Aussehen man sich Gedanken machen müsste, deren Abfolge mit dem Textvortrag temperieren sollten,
und das am besten alles hinter einem weißen, durchsichtigen Vorhang....

Nein, Fenestra, ich will damit nur sagen, auf solche weiteren Experimente von dir wär ich gespannt.

Gruß,
Stefan

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fenestra
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Beitragvon fenestra » 13.08.2009, 23:00

Hallo, jondoy, schön, dich hier zu treffen! :)

Dass dir meine Vertonung so zugesagt hat, freut mich natürlich sehr, danke für deine netten Worte! Was die Performance betrifft: Ich habe mal auf einer Lyrik-Veranstaltung in Mainz so etwas ähnliches gesehen, wie du es beschreibst: Eine (übrigens sehr junge) Lyrikerin trug Worte vor wie im Traum, sie hatte sogar Flügel umgebunden. Dazu wurden schöne Videosequenzen projiziert, ich erinnere mich z.B. an ein zartes, weil farbverändertes Gewusel pickender Tauben. Und es erklang Musik. Es war allerdings ein Team von drei Leuten, einer war für die Filmchen, einer für die Musik zuständig. Es hat mir sehr gut gefallen.

Ich selbst arbeite auch an kleinen Videosequenzen für einige meiner Texte, allerdings mit Powerpoint-Animation und ich weiß nicht, wie ich sowas ins Internet stellen könnte. Es ist viel technisches Know-How für solche Experimente nötig und das fehlt mir noch. Um eine ganze Performance zusammenzustellen, brauchts sicher Jahre - oder eben ein Team von Leuten, die sich auskennen.

Jedenfalls herzlichen Dank für die Ermutigung!

Viele Grüße
fenestra

carl
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Beitragvon carl » 14.08.2009, 16:08

hallo fenestra,

ich bin von deinem vortrag auch hin, futsch und weg! toll!
habs 5 mal gehört und immer noch nicht genug...
du hast eine affaire mit jedem wort, das du gerade sprichst.

sehr gerne gehört! carl

p.s.: bist du unter 30?


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