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Kurt
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Beitragvon Kurt » 10.04.2019, 22:51

Inzwischen behandeln wir viele Erkrankungen, mit einer Medizin, erschaffen durch unseren fortschrittlich technischen Lebenswandel, ohne den jene Erkrankungen erst gar nicht entstanden wären.
Zuletzt geändert von Kurt am 11.04.2019, 12:16, insgesamt 1-mal geändert.
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birke
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Beitragvon birke » 11.04.2019, 10:19

ach; ich weiß nicht... das ist mir doch so zu einfach und pauschal... ich finde die medizinischen möglichkeiten gar nicht soo beeindruckend in mancherlei hinsicht und zum anderen gibt es ja immer noch krankheiten, die schon länger existieren... vielleicht auch in abgewandelter form. das problem ist die wandelbarkeit der krankheiten... die medizin steht immer wieder vor neuen (und alten) herausforderungen. dabei hilft die technik tatsächlich eher, als dass sie hinderlich wäre, denke ich. aber letztlich ist wohl alles ein großer (teufels)kreis...... und darauf willst du hier offenbar hinaus.
lg, birke

ps: erinnert mich ein bisschen an dieses "In einer Beziehung versucht man Probleme zu lösen, die man alleine nie hätte..." ;)
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Kurt
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Beitragvon Kurt » 11.04.2019, 12:17

Ja mei, Birke, det soll ein Aphorismus sein. Ich halte ja eh nicht viel von diesen meist allgemein formulierenden Binsenweisheiten. Aber ein Schreiberlehrling muss halt auch mal einen rauslassen/ausprobieren.

Soll ja auch nur zu Bedenken geben, dass der Fortschritt eigene Probleme schafft.

“beeindruckende” streiche ich denn mal. Danke für deine Kritik.

LG Kurt
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Kurt
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Beitragvon Kurt » 12.04.2019, 16:48

Liebe Birke, den von dir zitierten Spruch im PS “ In einer Beziehung versucht man ...“ würde ich eher dem Nonsens zuordnen als einem Aphorismus. Abba lutschtig isser, oder?

LG Kurt
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birke
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Beitragvon birke » 12.04.2019, 18:52

ja, klar... aber etwas wahres ist schon auch dran ;) und sicher, zum ausprobieren sind wir ja hier! :daumen: lg
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Beitragvon Kurt » 12.04.2019, 20:27

Ja, aber der besagt nichts. Kann man mit meinem nicht in einen Topf werfen.

LG Kurt
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birke
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Beitragvon birke » 12.04.2019, 23:32

nein, nein, da bin ich doch ganz bei dir.
dieses "... die man ohne sie selbst gar nicht hätte" erinnerte mich nur daran.
die ähnlichkeit liegt eher im aufbau.
lg
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Beitragvon Pjotr » 13.04.2019, 00:41

Im Prinzip gehts ja um Wachstum. Egal, ob wachsende Probleme oder wachsende Bäume oder wachsende Liebe. Es wird immer eine Zeitspanne geben, innerhalb derer etwas wachsen kann. Es wird aber immer auch eine Zeit geben, an der das Gewachsene zusammenbricht und den Humus legt für eine andere Art von Wachstum. Das Pendel der Uhr. Es bewegt sich hin und her. Am Vollausschlag angekommen, steht das Pendel kurz still. Sofort nimmt es wieder Fahrt auf in eine andere Richtung. Die Geschwindigkeit wächst. Nach der Hälfte der Reise nimmt sie wieder ab. Irgendwann, am anderen Ende angekommen, ist das Wachstum zu Ende, und soviel Gewicht im Gepäck, dass die nächste Reise beginnen kann. Die Geschichte der allgemeinen Heilbarkeit ist auch nur eine Geschichte des Wachstums. Irgendwann wird sie enden, weil Wachstum nie endlos ist, sondern eine Pendelbewegung. Und mit der Liebe ist es genauso.

Wenn ich meinen Kommentar nochmal so lese ..., ich hätte Bibelschreiber werden sollen.


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