Elfchen-Salon

Hier ist Raum für gemeinsame unkommentierte Textfolgen
cali

Beitragvon cali » 28.09.2006, 22:35

Hallo an alle Schreibfreudigen!

Freue mich über rege Beteiligung. :-)


Elfchen:
Definition: Elf Wörter wie folgt verteilt:
Erste Zeile: In einem Wort (ein Gedanke, ein Gegenstand, eine Farbe, ein Geruch o.ä.)
Zweite Zeile: In zwei Wörtern (was macht das Wort aus Zeile 1)
Dritte Zeile: In drei Wörtern (wo oder wie ist das Wort aus Zeile 1)
Vierte Zeile: In vier Wörtern (was meinst du?)
Fünfte Zeile: Ein Wort (Fazit: was kommt dabei heraus)


Bitte immer mit dem letzten Wort des Vorgängers beginnen.
Zuletzt geändert von cali am 05.10.2006, 23:02, insgesamt 3-mal geändert.

Nifl
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Beitragvon Nifl » 03.02.2020, 19:36

getarnt
keimen wir
im dunklen Mutterboden
berühren sich die Wurzeln
hellgewachsen
"Das bin ich. Ich bin Polygonum Polymorphum" (Wolfgang Oehme)

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birke
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Beitragvon birke » 03.02.2020, 23:42

hellgewachsen
im baum
warten blätter auf
einen langen weichen ton
geerdet
tu etwas mond an das, was du schreibst. (jules renard)

https://versspruenge.wordpress.com/

Nifl
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Beitragvon Nifl » 14.02.2020, 19:34

geerdet
als Himmelskörper
umkreisen wir uns
wurden erstmals nachts gesichtet
leuchtend
"Das bin ich. Ich bin Polygonum Polymorphum" (Wolfgang Oehme)

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birke
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Beitragvon birke » 15.02.2020, 00:20

leuchtend
im nebel
zwei nahe körper
wie sie sich umschreiben
trunken
tu etwas mond an das, was du schreibst. (jules renard)

https://versspruenge.wordpress.com/

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Ylvi
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Beitragvon Ylvi » 27.02.2020, 16:06

trunken / funken
von stille / einnesteln kreisgedreht
umschwärmen wir wärmen / was machst du
schneeflocken am blauen feuer / silly me and you
nachtgelichter / wachgesichter
Das ist das Schöne an der Sprache, dass ein Wort schöner und wahrer sein kann als das, was es beschreibt. (Meir Shalev)

Klara
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Beitragvon Klara » 29.02.2020, 10:57

wachgesichter / funken
schlägst du /wägst du
in deinem nest / mit doppelten flügeln
siehst den blauen mond / legst den sohn ab
tageslichtig / hanebüchen

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birke
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Beitragvon birke » 29.02.2020, 23:50

tagebüchen
schlägst du
die seiten auf
mit den flügeln oder
naheliegend
tu etwas mond an das, was du schreibst. (jules renard)

https://versspruenge.wordpress.com/

Nifl
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Beitragvon Nifl » 02.03.2020, 19:21

naheliegend
blaue Lippen
Atemwolken wie Rauchzeichen
vom blassen Mond gefallen
Nachtgelichter
"Das bin ich. Ich bin Polygonum Polymorphum" (Wolfgang Oehme)

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Ylvi
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Beitragvon Ylvi » 02.03.2020, 19:57

nachtgelichter
türen aufschieben
zu den krokussen
legen . bunt atmen : wölfe
eingeschnuggelt
Das ist das Schöne an der Sprache, dass ein Wort schöner und wahrer sein kann als das, was es beschreibt. (Meir Shalev)

Nifl
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Beitragvon Nifl » 02.03.2020, 20:46

eingeschnuggelt
im Binnenraum
das Digitale abgeschliffen
blind mit hellem Summsumm
ausgeflogen
"Das bin ich. Ich bin Polygonum Polymorphum" (Wolfgang Oehme)

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Ylvi
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Beitragvon Ylvi » 02.03.2020, 22:57

ausgeflogen
blüten suchen
falschgeld sagst du
riecht nach bittermandel und
honigmund
Das ist das Schöne an der Sprache, dass ein Wort schöner und wahrer sein kann als das, was es beschreibt. (Meir Shalev)

Nifl
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Beitragvon Nifl » 03.03.2020, 18:54

Honigmund
gesüßte Worte
purzeln uns durcheinander
das Trennen scheint unmöglich
gewollt
"Das bin ich. Ich bin Polygonum Polymorphum" (Wolfgang Oehme)

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Ylvi
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Beitragvon Ylvi » 03.03.2020, 19:05

gewollt
was nur
wussten wir nie :
der mond kennt keine
kirschbäume
Das ist das Schöne an der Sprache, dass ein Wort schöner und wahrer sein kann als das, was es beschreibt. (Meir Shalev)

Nifl
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Beitragvon Nifl » 03.03.2020, 21:00

Kirschbäume
gibt es
nur im Märchen
da gehen sie auf
vollmundig
"Das bin ich. Ich bin Polygonum Polymorphum" (Wolfgang Oehme)


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