üb feer
endlich fliegt reales wieder an meinen träumen vorbei, grünes in allen farbschatzierungen , wolkentürme umhüllt von aquarellzartem grau in fiebertönen und scherben, tauchen steinzeitmenschen in der nördlichen hemisphäre unserer zeit ein in die zeit der sonnenwende, wollen loswerden, steinreiche knacker, die buckelnde staaten, organisationen und ihre frauen beherrschen, feiern sich selbst, ein weißer schimmel steht erregt vor mir, bläst kräftig durch seine nüstern und fliegt sekunden später wie perseus zu andromeda in gestalt einer haarzerzausten pferdeflüsterin, lasse den alltag auf dem festland zurück und höre den geschichten von menschen zu, sie erzählen mir geschichten über das sich schmiegen unter den horizont und wie sich die gezeiten zum schlafen legen.
ich rätsele immer noch bezüglich des titels, [phonetisch klingt mir ein französischer "hüpfer" an, aber es steckt auch ein "üben" drin, vielleicht auch ein "über", und "feer" könnte eine männlich fee sein :)] also, diese prosaminiatur mag ich sehr! steckt viel drin, u. a. fantastisches, die mythologie wird gestreift, sowie leicht kritische töne. die wortschöpfung "farbschatzierungen" gefällt mir besonders!
Wer ist online?
Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast