üb feer
endlich fliegt reales wieder an meinen träumen vorbei, grünes in allen farbschatzierungen , wolkentürme umhüllt von aquarellzartem grau in fiebertönen und scherben, tauchen steinzeitmenschen in der nördlichen hemisphäre unserer zeit ein in die zeit der sonnenwende, wollen loswerden, steinreiche knacker, die buckelnde staaten, organisationen und ihre frauen beherrschen, feiern sich selbst, ein weißer schimmel steht erregt vor mir, bläst kräftig durch seine nüstern und fliegt sekunden später wie perseus zu andromeda in gestalt einer haarzerzausten pferdeflüsterin, lasse den alltag auf dem festland zurück und höre den geschichten von menschen zu, sie erzählen mir geschichten über das sich schmiegen unter den horizont und wie sich die gezeiten zum schlafen legen.
ich rätsele immer noch bezüglich des titels, [phonetisch klingt mir ein französischer "hüpfer" an, aber es steckt auch ein "üben" drin, vielleicht auch ein "über", und "feer" könnte eine männlich fee sein :)] also, diese prosaminiatur mag ich sehr! steckt viel drin, u. a. fantastisches, die mythologie wird gestreift, sowie leicht kritische töne. die wortschöpfung "farbschatzierungen" gefällt mir besonders!
es wäre ein text, der bruchstücke von bildern 'einschließen' würde, wenn ihn die see als lyrischen bernstein an ihre strände spülen würde, und es könnten beim näheren hinsehen da drin durchaus blaupausen realer vorbilder zu entdecken sein, der auch mit 'poesievoll' und 'realer sequenz' spielt wie ein kleines Kind, und birke, dieses 'farbschatzierungen' wollte das kleine kind auch nicht mehr hergeben, weil es ihm auch gefallen hat (...es hat so schön geglitzert), es unterstreicht zudem den verspielten charakter des kleinen textes,
und über die herkunft des titels, bist du, zefira, auf der richtigen Spur...
"wiarst dü bekäänd, dat düüsenen faan mensken üüb feer fering snaake?" –
Das fering, eine sprachinsel, umringt von gezeitenrythmus, es bedeutet so ungefähr, wo das meeresrauschen den rauchschwalben bei ihren loopings zusieht, kann das das land noch nicht ganz unter sein, nein, lach, es bedeutet so ungefähr.... ist dir bekannt, dass... friesische menschen hier auf der insel fering sprechen....hier lebt übrigens das reale vorbild aus dem film dune - der wüstenplanet, der sandwurm, nur soll er in wirklichkeit etwas kleiner sein, ein spaten würde reichen, um ihn an die oberfläche zu locken, in anderen Geschichten heisst es, zu zerren...
und über die herkunft des titels, bist du, zefira, auf der richtigen Spur...
"wiarst dü bekäänd, dat düüsenen faan mensken üüb feer fering snaake?" –
Das fering, eine sprachinsel, umringt von gezeitenrythmus, es bedeutet so ungefähr, wo das meeresrauschen den rauchschwalben bei ihren loopings zusieht, kann das das land noch nicht ganz unter sein, nein, lach, es bedeutet so ungefähr.... ist dir bekannt, dass... friesische menschen hier auf der insel fering sprechen....hier lebt übrigens das reale vorbild aus dem film dune - der wüstenplanet, der sandwurm, nur soll er in wirklichkeit etwas kleiner sein, ein spaten würde reichen, um ihn an die oberfläche zu locken, in anderen Geschichten heisst es, zu zerren...
Ach ja ... Ernst war übrigens gerade dort, wo Game of Thones gedreht wurde (oder jedenfalls einiges davon). Er hat keine Drachen gesehen, auch keine kleinen. Aber Ziegen, und die Ziegenbäuerin hat ihm versichert, dass die Ziegen, die in GoT an die Drachen verfüttert werden, von ihrem Hof stammten!
... das mag ich auch ganz besonders!
grünes in allen farbschatzierungen , wolkentürme umhüllt von aquarellzartem grau in fiebertönen und scherben,
... das mag ich auch ganz besonders!
Vor der Erleuchtung: Holz hacken, Wasser holen.
Nach der Erleuchtung: Holz hacken, Wasser holen.
(Ikkyu Sojun)
Nach der Erleuchtung: Holz hacken, Wasser holen.
(Ikkyu Sojun)
das ist aber ein sehr spezielles wissen bezüglich des titels, oder? vielleicht aber bin auch ich nur so unwissend ;) evtl könntest du überlegen, eine fußnote einzufügen...? andererseits ist es auch schön, der fantasie freien lauf zu lassen :)
birke hat geschrieben: andererseits ist es auch schön, der fantasie freien lauf zu lassen :)
Finde ich auch. Zum Beispiel gibt es ja auch eine klangliche Verwandtschaft zu "übe ferien" oder "über ferien". Oder "über fähre" ...
Vor der Erleuchtung: Holz hacken, Wasser holen.
Nach der Erleuchtung: Holz hacken, Wasser holen.
(Ikkyu Sojun)
Nach der Erleuchtung: Holz hacken, Wasser holen.
(Ikkyu Sojun)
liebe birke,
wenn ich deine gute Idee mit dem anbringen einer fußnote aufgreifen würde, könnte er m.E. zu leicht als eine beschreibung der insel föhr missverstanden werden, es ist aber keine solche.
mittlerweile gefällt mir der text nicht mehr besonders. er ist bloße aneinanderreihung, nicht rund.
wenn ich deine gute Idee aufgreifen würde, was ich für dich jetzt mache, würde jetzt folgende neue textversion darunter stehen, die im gegensatz zur ersten version wenigstens entfernte berührungspunkte mit der im titel erwähnten Insel hätte.
herzliche grüße, jondoy
Version 2
übb feer*
endlich fliegt reales erleben wieder an meinen träumen vorbei, sehe mich jeden morgen spiegeln in zwei glänzenden augen, grünes in allen farbschatzierungen, in mir wolkentürme, umhüllt von aquarellzartem grau in fiebertönen und scherben, süß wie eine friesenwaffel in der zeit um die sommersonnenwende, wollen uns loswerden und ziehen uns doch am liebsten immer wieder zusammen aus, ein schimmel steht vor mir, bläst kräftig durch seine nüstern und fliegt sekunden später wie perseus zu andromeda, unsere blicke fließen sanft ineinander, höre das meer rauschen in mir, wie eine schwalbe im sommer auf föhr dreht mein herz loopings im wind, es flüstert mir verschwörerisch ins ohr geschichten über das sich schmiegen unter den horizont und weshalb sich die gezeiten nach ewiger suche zum schlafen legten.
*auf föhr
wenn ich deine gute Idee mit dem anbringen einer fußnote aufgreifen würde, könnte er m.E. zu leicht als eine beschreibung der insel föhr missverstanden werden, es ist aber keine solche.
mittlerweile gefällt mir der text nicht mehr besonders. er ist bloße aneinanderreihung, nicht rund.
wenn ich deine gute Idee aufgreifen würde, was ich für dich jetzt mache, würde jetzt folgende neue textversion darunter stehen, die im gegensatz zur ersten version wenigstens entfernte berührungspunkte mit der im titel erwähnten Insel hätte.
herzliche grüße, jondoy
Version 2
übb feer*
endlich fliegt reales erleben wieder an meinen träumen vorbei, sehe mich jeden morgen spiegeln in zwei glänzenden augen, grünes in allen farbschatzierungen, in mir wolkentürme, umhüllt von aquarellzartem grau in fiebertönen und scherben, süß wie eine friesenwaffel in der zeit um die sommersonnenwende, wollen uns loswerden und ziehen uns doch am liebsten immer wieder zusammen aus, ein schimmel steht vor mir, bläst kräftig durch seine nüstern und fliegt sekunden später wie perseus zu andromeda, unsere blicke fließen sanft ineinander, höre das meer rauschen in mir, wie eine schwalbe im sommer auf föhr dreht mein herz loopings im wind, es flüstert mir verschwörerisch ins ohr geschichten über das sich schmiegen unter den horizont und weshalb sich die gezeiten nach ewiger suche zum schlafen legten.
*auf föhr
mir gefällt der text - so wie er oben im ausgangsposting steht - nach wie vor :) und ja, von dieser fußnote würde ich doch auch eher absehen, zefira hat ja auch schon dafürgehalten, es so zu belassen, und ich stimme ihr zu :)
die version, die du jetzt mit fußnote eingestellt hast, ist mir etwas "too much", zu süß ;) die erste version ist für mich viel stärker.
lieben gruß von birke
die version, die du jetzt mit fußnote eingestellt hast, ist mir etwas "too much", zu süß ;) die erste version ist für mich viel stärker.
lieben gruß von birke
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