Elfchen-Salon

Hier ist Raum für gemeinsame unkommentierte Textfolgen
cali

Beitragvon cali » 28.09.2006, 22:35

Hallo an alle Schreibfreudigen!

Freue mich über rege Beteiligung. :-)


Elfchen:
Definition: Elf Wörter wie folgt verteilt:
Erste Zeile: In einem Wort (ein Gedanke, ein Gegenstand, eine Farbe, ein Geruch o.ä.)
Zweite Zeile: In zwei Wörtern (was macht das Wort aus Zeile 1)
Dritte Zeile: In drei Wörtern (wo oder wie ist das Wort aus Zeile 1)
Vierte Zeile: In vier Wörtern (was meinst du?)
Fünfte Zeile: Ein Wort (Fazit: was kommt dabei heraus)


Bitte immer mit dem letzten Wort des Vorgängers beginnen.
Zuletzt geändert von cali am 05.10.2006, 23:02, insgesamt 3-mal geändert.

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Ylvi
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Beitragvon Ylvi » 04.02.2022, 22:38

trotzdem
verstehen wir
der spur nach
laufen im sturm mit
schirmen
Das ist das Schöne an der Sprache, dass ein Wort schöner und wahrer sein kann als das, was es beschreibt. (Meir Shalev)

jondoy
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Beitragvon jondoy » 06.02.2022, 19:34

bemalt
mit stille unter lawinen
beschirmt vor glück
rennen wir
vorbei

Nifl
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Beitragvon Nifl » 07.02.2022, 19:33

vorbei
im Flug
die Schirme tragen
über das Grau hinaus
sonnenklar
"Das bin ich. Ich bin Polygonum Polymorphum" (Wolfgang Oehme)

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birke
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Beitragvon birke » 07.02.2022, 22:00

sonnenklar
ist nicht
dieser verwirrte winter
was bleibt ist ein
sommertraum
tu etwas mond an das, was du schreibst. (jules renard)

https://versspruenge.wordpress.com/

aram
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Beitragvon aram » 08.02.2022, 02:11

sommer
traum A
MIDSOMMER Nights Dreame.
Now, fair Hippolyta, our
nuptial

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Ylvi
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Beitragvon Ylvi » 08.02.2022, 14:40

nuptial
darin steckt
die nacht fest
wie ein krummer nagel
schön
Das ist das Schöne an der Sprache, dass ein Wort schöner und wahrer sein kann als das, was es beschreibt. (Meir Shalev)

Nifl
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Beitragvon Nifl » 08.02.2022, 17:45

schön
krumm werden
in den Rauhnächten
zeichnet der Wintermond weiches
Morgengrau
"Das bin ich. Ich bin Polygonum Polymorphum" (Wolfgang Oehme)

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birke
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Beitragvon birke » 09.02.2022, 00:12

morgengrau
fein gestapelt
nicht ohne licht
traumfetzen stieben durchs fenster
goldgrübchen
tu etwas mond an das, was du schreibst. (jules renard)

https://versspruenge.wordpress.com/

Nikolaus
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Beitragvon Nikolaus » 13.02.2022, 19:33

goldgrübchen
dein lächeln
unsterblicher geliebter seelengesang
der mich vergessen lässt
eingebranntes
Ich lese Lyrik. Das spart Zeit.

(Marilyn Monroe)

Nikolaus
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Beitragvon Nikolaus » 25.03.2022, 20:16

eingebranntes
verstaubt geglaubtes
herzverschollen unverblümt welkende
seelenwüste dünend im nebelstaub
verloren
Ich lese Lyrik. Das spart Zeit.

(Marilyn Monroe)

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birke
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Beitragvon birke » 12.06.2022, 23:50

verloren
kein wort
über das zausen
zwischen zwei zeilen ein
zaudern
tu etwas mond an das, was du schreibst. (jules renard)

https://versspruenge.wordpress.com/

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Ylvi
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Beitragvon Ylvi » 14.06.2022, 06:29

zaudern
zerzauselt aussehen
wie frisch gelebt
dass man das sehen
darf
Das ist das Schöne an der Sprache, dass ein Wort schöner und wahrer sein kann als das, was es beschreibt. (Meir Shalev)

Nifl
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Beitragvon Nifl » 15.06.2022, 18:01

darf
mitsamt Haut
vor dem Vorhang
streichen wir uns faltenfrei
lachen
"Das bin ich. Ich bin Polygonum Polymorphum" (Wolfgang Oehme)

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Ylvi
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Beitragvon Ylvi » 15.06.2022, 19:40

lachen
tun wir
nur im keller
wohnen die schwarzen spinnen
ausblenden
Das ist das Schöne an der Sprache, dass ein Wort schöner und wahrer sein kann als das, was es beschreibt. (Meir Shalev)


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