Elfchen-Salon

Hier ist Raum für gemeinsame unkommentierte Textfolgen
cali

Beitragvon cali » 28.09.2006, 22:35

Hallo an alle Schreibfreudigen!

Freue mich über rege Beteiligung. :-)


Elfchen:
Definition: Elf Wörter wie folgt verteilt:
Erste Zeile: In einem Wort (ein Gedanke, ein Gegenstand, eine Farbe, ein Geruch o.ä.)
Zweite Zeile: In zwei Wörtern (was macht das Wort aus Zeile 1)
Dritte Zeile: In drei Wörtern (wo oder wie ist das Wort aus Zeile 1)
Vierte Zeile: In vier Wörtern (was meinst du?)
Fünfte Zeile: Ein Wort (Fazit: was kommt dabei heraus)


Bitte immer mit dem letzten Wort des Vorgängers beginnen.
Zuletzt geändert von cali am 05.10.2006, 23:02, insgesamt 3-mal geändert.

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birke
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Beitragvon birke » 21.01.2021, 21:07

schmecken
kann ich
ein wort eine
geste ach wie süß
umami
tu etwas mond an das, was du schreibst. (jules renard)

https://versspruenge.wordpress.com/

Nifl
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Beitragvon Nifl » 23.01.2021, 16:44

Umami
im Kräuterbad
ein heilender Duft
durchflutet Sinn und Verstand
losgelöst
"Das bin ich. Ich bin Polygonum Polymorphum" (Wolfgang Oehme)

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birke
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Beitragvon birke » 24.01.2021, 00:18

losgelöst
vom kopf
heart to heart
tanzen wir den blues
freestyle
tu etwas mond an das, was du schreibst. (jules renard)

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Nifl
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Beitragvon Nifl » 29.01.2021, 18:49

freestyle
im Stehen
wirbeln meine Wünsche
wollen großes Anliegen werden
barfüßig
"Das bin ich. Ich bin Polygonum Polymorphum" (Wolfgang Oehme)

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birke
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Beitragvon birke » 30.01.2021, 01:04

barfüßig
im schnee
stehen wir weich
bis wir kalte füße
bekommen
tu etwas mond an das, was du schreibst. (jules renard)

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Nikolaus
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Beitragvon Nikolaus » 02.02.2021, 17:05

bekommen
habe ich
das nie gesuchte
und bin doch zufrieden
geblieben

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birke
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Beitragvon birke » 06.02.2021, 13:32

geblieben
sind gedanken
an unseren rosengarten
in jedem strauch ein
gedicht
tu etwas mond an das, was du schreibst. (jules renard)

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Nifl
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Beitragvon Nifl » 08.02.2021, 19:12

Gedicht
zum Berühren
im Streiflicht liegen
wir wechseln die Farben
innig
"Das bin ich. Ich bin Polygonum Polymorphum" (Wolfgang Oehme)

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Beitragvon birke » 08.02.2021, 20:09

innig
sind flausen
zwischen zwei träumern
breiten sich farben aus
rosarot
tu etwas mond an das, was du schreibst. (jules renard)

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Nifl
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Beitragvon Nifl » 08.02.2021, 21:32

rosarot
wie gleitsichtig
eine helle Formensprache
die feinen Handschriften entblößen
einander
"Das bin ich. Ich bin Polygonum Polymorphum" (Wolfgang Oehme)

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Beitragvon birke » 08.02.2021, 22:17

einander
zeigen wir
gedichte aus tausend
und einer nacht oder
tagträume
tu etwas mond an das, was du schreibst. (jules renard)

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Nikolaus
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Beitragvon Nikolaus » 15.02.2021, 19:52

tagträume
verschlafene gelegenheiten
verlassen uns nie
denn wir bekennen uns
nicht

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birke
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Beitragvon birke » 17.02.2021, 18:05

nicht
kein überschwang
schaukeln wir schaukeln
tanzen über tauendes eis
zueinander
tu etwas mond an das, was du schreibst. (jules renard)

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