Frostkogel
an die Eberesche
rallenhäutige Huzen
aberchende Beefegel
wolange flechzt und
blabert die Hude
hautschern schwarfen die Beeten
aber harste Vost
im Wingenesch
gerbert die Esche afin
berstim niemer
in Fäulen unplatzend
grauvernis
drossenbezwiept
Frostkogel
Ja, das ist wirklich köstlich, fenestra. Und es stellt mal wieder deine experimentelle Lyrik-Kunst unter Beweis.
Diese Worte, au Mann, herrliche Zungenbrecher. Das Wort "drossenbezwiept" schießt den Vogel ab!
Bitte unbedingt lesen!
Amüsierte Grüße
Gabi
Diese Worte, au Mann, herrliche Zungenbrecher. Das Wort "drossenbezwiept" schießt den Vogel ab!

Bitte unbedingt lesen!
Amüsierte Grüße
Gabi
Ach, jetzt wo es endlich Frühling wird, da findet ihr Gefallen am harsten Vost? ;)
Aber ich freu mich natürlich sehr über die überraschenden Rückmeldungen. Selbst muss ich immer an den Jabberwocky denken bei dieser Art von Sprache, die einem aber nicht immer gelingt.
Und ich sollte wirklich mal wieder was einlesen. Vielleicht gelingts am Wochenende. Wenn mir nur die Drossen nicht dazwischenzwiepen.
Aber ich freu mich natürlich sehr über die überraschenden Rückmeldungen. Selbst muss ich immer an den Jabberwocky denken bei dieser Art von Sprache, die einem aber nicht immer gelingt.
Und ich sollte wirklich mal wieder was einlesen. Vielleicht gelingts am Wochenende. Wenn mir nur die Drossen nicht dazwischenzwiepen.
Ja, das Wiruwaruwolz von Morgenstern ist schon ein besonderer Ort!
Liebe Gabi, ich arbeite dran, aber momentan kämpfe ich gegen eine ständig heuschnupfenbedingt verstopfte Nase und das macht meine Stimme leider für solche Aktionen unbrauchbar.

Liebe Gabi, ich arbeite dran, aber momentan kämpfe ich gegen eine ständig heuschnupfenbedingt verstopfte Nase und das macht meine Stimme leider für solche Aktionen unbrauchbar.

Gewählt habe ich es ja schon, jetzt auch hier nochmal. Das ist herrlich Fenestra und ich freu mich schon, wenn du es einliest! Ich mag vor allem die Zeile: aber harste Vost und natürlich das drossenbezwiept.
Liebe Grüße
Flora
Liebe Grüße
Flora
Das ist das Schöne an der Sprache, dass ein Wort schöner und wahrer sein kann als das, was es beschreibt. (Meir Shalev)
Danke, Flora! Das Gedicht ist auf eine ganz seltsame Weise entstanden. Ich habe alle möglichen Worte, die mir zur Eberesche einfielen, auf einen Zettel geschrieben und diese Worte dann in Silben zerteilt. Die Silben habe ich mit ganz wenigen Abwandlungen neu kombiniert und dann den Zettel weggeworfen. Und jetzt kann ich mich an fast kein Wort mehr erinnern, das auf diesem Zettel stand. Vielleicht auch gut so, die Worte haben sich einfach verselbstständigt.
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